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Nepal-Erdbeben: Keine Nachricht von rund tausend Europäern

Suchmanschaft in Nepal
Suchmanschaft in NepalAPA/EPA/SEDAT SUNA
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Betroffene waren in Langtang-Gebirgszug wandern - Laut EU-Vertreter seien die meisten Vermissten vermutlich wohlauf

Rund eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal gibt es nach EU-Angaben noch keine Lebenszeichen von etwa tausend Europäern. Die meisten der Betroffenen seien zum Wandern im abgelegenen Langtang-Gebirge im Himalaja unterwegs gewesen, sagte die EU-Botschafterin in Nepal, Rensje Teerink, am Freitag in Kathmandu. Sie würden vermisst, über ihr Schicksal sei nichts bekannt.

Ein weiterer EU-Vertreter sagte, die meisten der Vermissten seien vermutlich wohlauf. Angesichts des schwierigen Zugangs zu den abgelegenen Regionen gebe es jedoch keine Nachrichten von ihnen. Bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 am vergangenen Samstag waren nach Behördenangaben allein in Nepal mehr als 6.200 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als hundert weitere Todesopfer gab es in Indien und China.

(APA/AFP)