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Geld verdienen: Mateschitz ist Vorbild Nummer 1 der Österreicher

ARCHIVBILD: FUSSBALL/FORMEL 1 / DIETRICH MATESCHITZ
APA/BARBARA GINDL
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Den Red-Bull-Gründer nennen Österreicher noch öfter als den eigenen Vater, wenn es um Vorbilder in Sachen Geld verdienen geht. Es ist nicht die einzige Erkenntnis aus einer Allianz-Studie.

Noch vor dem eigenen Vater ist Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz für viele Österreicher ein Vorbild in Sachen Geld verdienen. Aber auch Dagobert Duck findet sich unter den genannten Top 10. Insgesamt tausend Personen zwischen 16 und 65 Jahren hat das GfK-Institut im Auftrag der Allianz-Versicherung rund ums Thema Geld befragt. Ein wenig überraschende Ergebnis: Die meisten sind mit ihrer Vermögenssituation unzufrieden.

Top 10 Vorbilder in Sachen Geld

1) Didi Mateschitz, 2) Vater, 3) bester Freund/beste Freundin, 4) Partner/Partnerin, 5) Bill Gates, 6) Muter, 7) Frank Stronach, 8) Warren Buffett, 9) Dagobert Duck, 10) Bankberater

90 Prozent der Befragten beurteilen ihr Einkommen als zu niedrig oder durchschnittlich und wünschen sich deutlich mehr als die durchschnittlich 1732,50 Euro netto pro Monat. Männer wünschen sich der Umfrage zufolge 3492 Euro monatlich, Frauen 2374 Euro. Auch beim Alter gibt es deutliche Unterschiede, wie die Grafik zeigt: Ganz Junge und Ältere sind genügsamer.

Wunschgehalt nach Alter

Am ehesten "reich" wird man nach Ansicht der Befragten durch eine Erbschaft (54 Prozent). Auf Platz zwei liegt immerhin die richtige Berufswahl (50 Prozent), dicht gefolgt vom Lottogewinn. Harte Arbeit (29 Prozent) oder eine gute Ausbildung (26 Prozent) gelten als weniger erfolgsversprechend. Reichtum bedeutet für die meisten Befragten, sich alles leisten zu können und somit unabhängig zu sein.

Journalisten und Politikern gönnt man wenig

Ein hohes Einkommen vergönnen die Befragten am ehesten Pflegepersonal und Ärzten, Journalisten und Politiker befinden sich dagegen am unteren Ende der Skala (siehe Grafik).

Der Blick in die finanzielle Zukunft ist bei den meisten ein eher skeptischer. Die Investitionsbereitschaft der Österreicher ist generell gering. 41,7 Prozent des Geldvermögens (238,4 Milliarden Euro) liegen auf täglich behebbaren oder gebundenen Sparbüchern oder "unter dem Kopfpolster".

 

(APA/sk)