Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Song Contest 2015: Slowenien

ARCHIVBILD: VORBERICHTERSTATTUNG ZUM 60. SONG CONTEST / SLOWENIENS TEILNEHMER MARAAYA
(c) APA/RTV SLO/JANI UGRIN (JANI UGRIN)
  • Drucken

Slowenien trat 1993 erstmals beim Song Contest an. Zweimal gelang der siebte Platz beim europäischen Wettbewerb. Heuer kämpft das Pop-Duo Maraaya um ein Finalticket.

Mit einem durchaus chartstauglichen Beitrag versucht sich Slowenien beim 60. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien. Das Popduo Maraaya hat die nationale Vorausscheidung für sich entschieden und wird am 21. Mai im zweiten Semifinale mit dem tanzbaren "Here For You" um die Gunst der Jury und Fernsehzuschauer buhlen. Als optischen Hingucker setzt man dabei Kopfhörer ein.

Diese dienen quasi als Markenzeichen für Marjetka und Ales Vovk alias Raay. Die Eheleute verstehen ihren Stil selbst als "Indie Pop with soulful elements", wie sie auf ihrer Website schreiben. Derzeit arbeiten Maraaya an ihrem ersten Studioalbum und die Single "Lovin' Me" gibt bereits einen Vorgeschmack darauf, was die Hörer erwarten wird. In erster Linie sind das ein sehr melodieverliebter Duktus und ein Gespür für Beats, die in die Beine fahren.

Damit hat man auch bei "EMA 2015", der slowenischen Vorausscheidung, punkten können: Insgesamt waren acht Teilnehmer angetreten, um Österreichs südlichen Nachbarn beim ESC zu repräsentieren. Nach einer ersten Runde blieb neben Maraaya noch Rudi Bucar im Rennen, hatte schlussendlich im Publikumsvoting aber das Nachsehen. Die Fernsehzuschauer hatten sich für "Here For You" ausgesprochen.

Was sofort auffällt, ist die gewöhnungsbedürftige Stimme von Marjetka, die mitunter an Soulsängerin Duffy erinnert. Raay hat seiner Frau aber eine ebenso dynamische wie eingängige Popnummer auf den Leib geschrieben. Unterstützung erhielt er dabei von Songwriter Charlie Mason. In seinen drei Minuten besticht "Here For You" durch Abwechslungsreichtum, markante Zwischenspiele und einen internationalen Touch. Lokalkolorit sucht man hingegen vergeblich. Bleibt für die Beiden zu hoffen, dass damit das Abschneiden des Vorjahres übertroffen werden kann: Denn beim vorletzten Platz von Tinkara Kovac im Finale in Kopenhagen schien ebenfalls ein gewisser Raay als Mitkomponist auf.

Sloweniens ESC-Geschichte

Bestes Ergebnis:

  • 1995: Darja Svajger - "Prisluhni Mi" (Platz 7)
  • 2001: Nua Derenda - "Energy" (Platz 7)

Schlechtestes Ergebnis:

  • 2012: Eva Boto - "Verjamen" (Platz 17 im Semifinale)

(APA)