Obama widerruft Bushs Einschränkung von Naturschutz

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ARCHIVBILD PG �SCHUTZ �STERR. FEUCHTGEBIETE�(c) APA (Scalet Mario)
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Ölbohrungen in Alaska werden schwerer gemacht: Gas- und Ölfirmen müssen nachweisen, dass keine Gefährdung für bedrohte Tierarten wie Eisbären besteht.

Die neue US-Regierung hat ein umstrittenes Gesetz des ehemaligen Präsidenten George Bush zur Einschränkung des Naturschutzes in Alaska rückgängig gemacht. Innenminister Ken Salazar erklärte am Dienstag, Gas- und Ölfirmen müssten künftig vor Eingriffen in das empfindliche Ökosystem der Arktis wieder wissenschaftlich belegen, dass diese keine Gefährdung für bedrohte Tierarten wie Eisbären bedeuteten. Bush hatte diese Regelung aus dem Gesetz zum Schutz bedrohter Arten als eine der letzten Amtshandlungen streichen lassen, um der Öl- und Gasindustrie die Ausbeutung von Bodenschätzen in der Arktis zu erleichtern.

Umweltverbände reagierten erleichtert auf die Entscheidung der neuen Regierung. Sie statte das Naturschutzrecht wieder mit der nötigen Schlagkraft aus, die bereits die Grizzly-Bären im Yellowstone-Nationalpark und den Weißkopfseeadler, Amerikas Wappenvogel, vor dem Aussterben gerettet habe, erklärten Umweltschützer.

(APA)

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