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Strabag: Ein Viertel mehr Umsatz aber weniger Gewinn

STRABAG
(c) APA (Harald Schneider)
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Der Baukonzern verdiente 2008 netto 166,4 Millionen Euro, fast 20 Prozent weniger als 2007. Der Umsatz stieg aber um fast ein Viertel auf 12,2 Milliarden. Randvolle Auftragsbücher lassen auf ein positives Jahr 2009 hoffen.

Beim Baukonzern Strabag SE haben 2008 Abschreibungen deutlich auf die Gewinne gedrückt. Das Nettoergebnis (vor Minderheiten) ging um 19,77 Prozent auf 166,6 Millionen Euro zurück. Den Aktionären soll eine Dividende wie im Vorjahr von 0,55 Cent ausgezahlt werden.

 

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

Strabag

Veränderung

2008 2007 in Mio. € in %
Umsatz 12.227,80 9.878,60 2.349,20 23,78
EBITDA 647,73 595,90 51,83 8,70
EBIT 269,87 312,43 -42,56 -13,62
Ergebnis vor Steuer 229,26 276,26 -47,00 -17,01
Nettoergebnis 166,36 207,61 -41,25 -19,87
nach Minderheiten 157,02 170,23 -13,21 -7,76

Hohe Abschreibungen

Belastet wurde das Ergebnis der Strabag auch durch Firmenwertabschreibungen in Höhe von 25,463 Millionen Euro. Durch verschiedene Zukäufe stehen per 31.12.2008 Firmenwerte von 421,5 Millionen Euro in der Bilanz, zu Jahresbeginn waren es noch 212,8 Millionen.

Auftragsbücher noch voll - Angst vor 2013

Die Bauleistung erhöhte sich aufgrund von organischem Wachstum und Akquisitionen um 28 Prozent auf 13,75 Mrd. Euro. Der Anteil der Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa lag wie bereits im Vorjahr bei 31 Prozent.  Auch für 2009 kann die Straba auf volle Auftragsbücher blicken:

Strabag

Veränderung

2008 2007 in Mio. € in %
Bauleistung 13.742,50 10.746,22 2996,28 27,88
Auftragsbestand 13.253,80 10.742,29 2511,51 23,38

Vorstandsvorsitzender Hans Peter Haselsteiner warnte aber im Geschäftsbericht vor den Jahren 2013 bis 2015. Denn die Bauwirtschaft könne zwar jetzt von vielen bauwirksamen Konjunkturprogrammen profitieren. Doch in drei Jahren werden eben diese teils staatlichen Aufträge erledigt sein - sie schieben den Nachfragerückang also nur auf.