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114.200 Millionäre in Österreich

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Im Vorjahr wuchs die Zahl der Dollar-Millionäre in Österreich laut einer Studie um 5,7 Prozent. Weltweit leben die meisten Millionäre in Asien.

Österreich hat immer mehr Reiche. Im Vorjahr kamen rund 6200 neue Dollar-Millionäre dazu. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten World Wealth Report von Capgemini und der Royal Bank of Canada wuchs die Zahl der Millionäre in Österreich demnach um 5,7 Prozent auf 114.200 Personen. Wie in Österreich hat sich auch der weltweite Zuwachs an Reichen abgeschwächt. Die Zahl der Millionäre ist im Vorjahr um knapp sieben Prozent gestiegen. 2013 betrug das Plus noch 14,7 Prozent.

 

Die weltweit 14,6 Millionen Millionäre kamen 2014 gemeinsam auf ein Vermögen von 56,4 Billionen US-Dollar (50,3 Billionen Euro). Als Millionär zählt in dem Report, wer über ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar verfügt, nicht gezählt werden selbstgenutzte Immobilien sowie Sammlungen wertvoller Objekte. Die Millionäre haben dem Bericht zufolge ihr Geld vor allem in Aktien und Bargeld angelegt, gefolgt von Immobilien.

Meisten Millionäre in Asien

Die meisten Millionäre leben mittlerweile in Asien und werden Nordamerika voraussichtlich noch heuer auch beim Gesamtvermögen überholen. Europa liegt mit rund vier Millionen Superreichen und einem Gesamtvermögen von 13 Billionen Dollar an dritter Stelle.  Die höchsten prozentuellen Zuwachsraten hat Indien, dort steigt die Zahl der Millionäre jährlich um gut 26 Prozent.

Lateinamerika hingegen ist die einzige Region, in der die Anzahl der Millionäre gesunken ist. Gefallene Rohstoffpreise und dadurch ein Minus an den Aktienmärkten ließ das Gesamtvermögen um 0,5 Prozent und die Zahl der Reichen um zwei Prozent schrumpfen.

 

Bis 2017 soll das Vermögen der Superreichen auf 70,5 Billionen Dollar steigen, getrieben vor allem von Asien. Aber auch Europa werde nach den Krisenjahren wieder eine deutlich größere Rolle bei der Vermehrung des Reichtums spielen als zuletzt, schätzt Capgemini.

>>> zur gesamten Studie

(APA)