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Schweinegrippe: Ursprung in USA?

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Die Behörden in den USA schließen nicht aus, dass die Schweinegrippe ihren Ursprung in den USA genommen hat. So wurde in Kalifornien bei mehreren Kindern schon im März und April das neue Virus A (H1N1) nachgewiesen.


Erste Fälle bereits ab März in Kalifornien

Die US-Gesundheitsbehörden schließen nicht aus, dass die Schweinegrippe ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hatte. "Es ist möglich, dass wir bei unseren Untersuchungen in den USA frühere Infektionsfälle entdecken", erklärte Scott Bryan von der US-Behörde für Seuchenbekämpfung (CDC) auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP zu mehreren Fällen in Kalifornien vor dem Ausbruch der Epidemie in Mexiko. Die Zeitung "Wall Street Journal" berichtete am Freitag von dem Fall eines zehnjährigen Buben im Bezirk San Diego nahe der mexikanischen Grenze vom 30. März.

Die Ärzte hatten einen Halsabstrich bei dem Buben gemacht und bei der CDC eingereicht, das Ergebnis erhielten sie am 14. April. Demnach handelte es sich um eine neue Variante des Schweinegrippe-Virus H1N1. Kurze Zeit später infizierten sich ein kleines Mädchen und ihr Cousin in einem Nachbarbezirk Kaliforniens. In allen drei Fällen wurde das neue Virus A (H1N1) nachgewiesen. Die drei Kinder sind inzwischen wieder gesund. Sie hatten sich nicht in Mexiko aufgehalten und auch keinen Kontakt zu Schweinen.

Dem Seuchenexperten Bryan zufolge könnte es sich um eine Variante des Virus handeln. Seinen Angaben zufolge testete die CDC zwischen Dezember 2005 und Jänner 2009 zwölf verschiedene, untypische Virenstämme der Schweinegrippe.

 

(APA)