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Gewinn von H&M wächst langsamer als Umsatz

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H&M: Gewinn wächst langsamer als UmsatzEPA
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Die Dollarstärke belastet die Zahlen des Modekonzerns. Auch höhere Materialkosten drückten die Bruttomarge.

Bei der Modekette H&M hinkt der Gewinn dem kräftig steigenden Umsatz hinterher. Im 2. Quartal legte der Überschuss zwar um 11 Prozent im Jahresvergleich auf 6,45 Mrd. Schwedische Kronen (700 Mio. Euro) zu, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Umsatz kletterte mit 21 Prozent aber deutlich stärker - und dies ließ die Gewinnspanne schrumpfen. Analysten hatten sich beim Gewinn mehr versprochen.

H&M-Chef Karl-Johan Persson nannte unter anderem höhere Materialkosten durch einen starken US-Dollar als Bremse für höhere Gewinnzuwächse. Das drückte auch die Bruttomarge, also den Anteil vom Umsatz, der nach Abzug der Herstellungskosten noch übrig bleibt. Der Wert fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 60,8 auf 59,4 Prozent. Zu Hennes & Mauritz gehören neben der Stammmarke H&M auch andere Marken wie COS oder Monki.

Weitere Expansion in Österreich

In Österreich gibt es aktuell 72 H&M-Stores und 3 COS-Stores. Für das 2. Halbjahr sind weitere Eröffnungen in der Weberzeile in Ried (Oberösterreich) am 28. August sowie im EKZ Graz Nord (Steiermark) am 30. Oktober geplant. Im Zuge von Umbauten und Erweiterungen soll das HOME-Konzept für Heimtextilien und Wohnaccessoires in zwei Stores integriert werden, nämlich Ende in der Plus City in Pasching (OÖ) sowie Ende November in der Herrengasse in Graz.

(APA/dpa-AFX)