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Doping: Sportmanager Matschiner aus U-Haft entlassen

Die bei Matschiner gefundene Blutzentrifuge.
(c) APA (ROLAND SCHLAGER)
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Die Ermittlungen gegen Stefan Matschiner, dem Blutdoping und die Weitergabe von Dopingmitteln vorgeworfen werden, sind abgeschlossen. Von Verdunkelungsgefahr kann nicht mehr ausgegangen werden.

Sportmanager Stefan Matschiner, gegen den die Staatsanwaltschaft Wien wegen Blutdopings und des Verdachts auf Weitergabe von Doping-Präparaten ermittelt, befindet sich seit Donnerstag wieder auf freiem Fuß. Die Anklagebehörde hatte überraschenderweise seine Enthaftung beantragt. "Es sind keine Haftgründe mehr gegeben", so Gerhard Jarosch, Sprecher der Anklagebehörde.

Laut Jarosch sind die Ermittlungen gegen Matschiner, dem Blutdoping und die Weitergabe von Dopingmitteln vorgeworfen werden, praktisch abgeschlossen. "Mit einer Ausnahme sind inzwischen sämtliche infrage kommenden Personen von der SoKo als Zeugen vernommen worden." Die weitere Inhaftierung Matschiners, der in der Nacht auf den 31. März festgenommen worden war, sei damit nicht mehr nötig. "Von Verdunkelungsgefahr kann nicht mehr ausgegangen werden", sagte Jarosch.

Das Straflandesgericht verband die Enthaftung allerdings mit Auflagen. "Matschiner musste das Gelöbnis leisten, die weiteren Untersuchungen nicht zu erschweren. Außerdem wurde ihm die Weisung erteilt, einer geregelten Arbeit nachzugehen", gab Gerichtssprecher Christian Gneist bekannt.

(APA)