"Meinl am Graben": Verkaufsgerüchte

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Laut einem Zeitungsbericht soll es Gespräche mit der deutschen Arcandor-Gruppe geben. Das Unternehmen "Meinl am Graben" bestreitet, dass verkauft wird. Man wolle im Gegenteil expandieren.

Das Gerücht, dass Julius Meinl am Graben einen neuen Besitzer sucht, hielt sich zuletzt hartnäckig. Einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" von gestern, Mittwoch, zufolge hätte es bereits Gespräche mit der deutschen Arcandor-Gruppe (Quelle, Karstadt) gegeben, die in Deutschland Traditionskaufhäuser wie das KaDeWe betreibt. Die selbst angeschlagene Gruppe hätte jedoch wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen abgewinkt, hieß es.

Eine andere Vermutung war, dass die Meinl-Verkaufsgerüchte in Zusammenhang mit einem geplanten Verkauf der Immobilien, in denen sich der Gourmettempel einquartiert hat, stehen könnten. Die Eigentümer der Häuser Graben 19 und Naglergasse 1 wollen davon laut "Kurier" nichts wissen. Sowohl die Bank Austria als auch die Wüstenrot Versicherung dementierten die Verkaufsgerüchte um ihre Häuser.

"Gerüchte"

Der Wiener Gourmet-Tempel "Meinl am Graben" weist Gerüchte um einen Verkauf oder eine Schließung des Lebensmittelgeschäfts Meinl am Graben oder des gleichnamigen Restaurants entschieden zurück. "Entsprechende Gerüchte entbehren jeder Grundlage", hieß es heute, Donnerstag. Das Gegenteil sei nämlich der Fall: Meinl am Graben befinde sich in einer Expansionsphase, ein Franchisevertrag mit einem Partner in Dubai für den gesamten arabischen Raum sei bereits abgeschlossen. Zwei weitere Franchiseverträge seien ausverhandelt und sollen in Kürze unterzeichnet werden.

Auch die als möglicher Käufer kolportierte Handelskette Spar winkte ab: "Da ist überhaupt nichts dran. Ein Gerücht, das jeder Grundlage entbehrt", wird Spar-Konzernsprecherin Nicole Berkmann in der Mittwoch-Ausgabe der Tageszeitung "Österreich" zitiert. Unabhängig von Verkaufsgerüchten allgemeiner Natur solle das Nobelrestaurant im Meinl am Graben in ein Bistro umgewandelt werden, beruft sich die Zeitung auf Brancheninsider. Aus dem Restaurant selbst gibt es auch dafür freilich keine Bestätigung.

(APA)

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