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Griechische Banken bleiben weiter geschlossen

GREECE ECONOMIC CRISIS
Pensionisten warten vor einer geschlossenen Bank.APA/EPA/ORESTIS PANAGIOTOU
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Live Nach der Einigung in Brüssel sollen noch diese Woche die Parlamente der Eurozone über das dritte Hilfspaket in Höhe von mehr als 80 Mrd. Euro entscheiden. Die Zeit drängt, denn Griechenland geht das Geld aus. "Die Presse" berichtet im Liveticker.

  • Einigung nach Marathonsitzung Nach 17-stündigen Verhandlungen verkündeten die 19 Staats- und Regierungschefs der Euroländer die Einigung. Sie ebnen damit den Weg für ein drittes Hilfspaket. Nun ist das griechische Parlament am Zug, bis Mittwoch muss es über die harten Reformvorschläge abstimmen.
  • Sondersitzung im österreichischen Parlament Nach Griechenland müssen auch noch andere nationalen Parlamente über die Hilfsmilliarden abstimmen, darunter jene von Deutschland und Österreich. "Es handelt sich um einen Beschluss großer Tragweite, er sollte daher auch breit diskutiert werden", sagt Parlamentspräsidentin Doris Bures.
  • Banken bleiben zu Ein Vertreter des Finanzministeriums sagte, die Banken würden weiter geschlossen bleiben. Wann die Schließung endet, ließ er offen. Die EZB hält den Druck auf Griechenland aufrecht. Die Höchstgrenze für ELA-Notkredite (90 Mrd.), ohne die die Banken schon längst nicht mehr liquide wären, sei nicht verändert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
  • Die Zeit drängt Ein neues Hilfsprogramm muss bis spätestens 20. Juli auf den Weg gebracht sein. Insgesamt wird der Finanzierungsbedarf auf 82 bis 86 Milliarden Euro geschätzt.

 

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(klepa/sk/Ag.)