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Rundschreiben: Asyl-Appell an Ossiacher Bürger

Geplantes Asyl-Verteilerzentrum in Ossiach
Geplantes Asyl-Verteilerzentrum in OssiachAPA/GERT EGGENBERGER
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Das Innenministerium bittet um Mitgefühl für jene Menschen, "die die wenigen Tage bis zu ihrer Übernahme" in Kärnten verweilen werden.

Das Innenministerium versucht, die Bürger der Kärntner Gemeinde Ossiach, wo ein Verteilerzentrum für Asylwerber entstehen soll, zu besänftigen. In einem Rundschreiben wird um Verständnis und Mitgefühl für jene Menschen gebeten, "die die wenigen Tage bis zu ihrer Übernahme durch die kleineren Landesquartiere in Kärnten" verweilen werden.

Klar gestellt soll in dem Schreiben auch werden, dass der Standort Ossiach nicht allein auf einer Idee des Innenressorts wurzelt, sondern die Entscheidungen für die Standorte gemeinsam mit den Bundesländern getroffen worden seien. "Im Zuge dieses Prozesses seien mehrere Vorschläge, die aus Sicht des Innenministeriums geeignet gewesen wären, seitens des Bundeslands Kärnten abgelehnt worden", heißt es in dem Brief und weiter: "Letztendlich fiel nach Vorschlag des Landes Kärnten die gemeinsame Entscheidung für den Standort in Ossiach."

Bestätigt wurde indes vom Ministerium auch die Bestellung von rund 700 Containern durch das Ressort für die Unterbringung von Flüchtlingen, wie es das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Wo diese letztlich aufgestellt werden, sei noch unklar. Die Standorte müssten von den Ländern gemeldet werden.

Nickelsdorf: Sammelstelle statt Erstaufnahmestelle

Im Burgenland gab am unterdessen eine Klarstellung: Am Nova-Rock-Gelände in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) sei am Freitag nicht wie von Bürgermeister Gerhard Zapfl (SPÖ) verkündet eine Erstaufnahmestelle, sondern eine "Sammelstelle" für Flüchtlinge geschaffen worden, sagte Polizeisprecher Oberstleutnant Helmut Marban. In der 1200 Quadratmeter großen Zelthalle werden Flüchtlinge erstversorgt. "Es handelt sich hier um eine Sammelstelle, wie wir sie im Burgenland, etwa in Schattendorf bereits mehrfach haben", so Marban. Dort werden Flüchtlinge mit Essen und Trinken versorgt und für maximal 48 Stunden untergebracht.

(APA)