Opel Astra
Retter in höchster Not
Die zehnte Generation des Astra kann sich für Opel als Retter in höchster Not erweisen. Die Rüsselheimer wollen ihn mit neuer Technologie zum Kompaktwagen erster Klasse aufrüsten.
Das letzte Wort hat der Käufer. Und die sprechen in der Kompaktklasse in Österreich eine deutliche Sprache. Seit über 30 Jahren ist der VW Golf unangefochten die Nummer eins in der Zulassungs-Statistik. Nun versucht Opel erneut am Thron der Wolfsburger zu sägen.
(c) Werk
Die Rüsselsheimer rufen mit dem neuen Astra zum Preiskampf auf. Neu muss nicht teurer sein, die nächste Astra-Generation ist teilweise billiger als der Vorgänger.
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Der Astra-Fünftürer ist ab 17.250 Euro zu haben. Das Einstiegsmodell verfügt über Klimaanlage, CD Radio, das elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus, höhenverstellbare Komfortsitz, Tagfahrlicht, 16 Zoll-Räder, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrische Fensterheber. Die Preisliste geht bis 24.330 Euro hinauf. Dafür bekommt man einen 160 PS-Diesel.
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Mit dem Insignia ist Opel der Neuanfang gelungen, das Mittelklasse-Fahrzeug verkauft sich prächtig. Nun kommt aber erst die echte Nagelprobe für die strauchelnden Rüsselsheimer: der Astra ist immerhin deren wichtigstes Modell und soll der Schwung des Insignia übernehmen.
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Der Golf-Gegner sorgt pro Jahr für ein Drittel aller Opel-Verkäufe. Der Anteil der Kompaktklasse am Gesamtmarkt beträgt 27 Prozent, da darf man sich keine Schwäche erlauben. Nicht nur mit niedrigeren Preisen will Opel die Latte für die Konkurrenz höher legen. Der Astra soll mit neuer Technologie zum Kompaktwagen erster Klasse aufgerüstet werden.
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Zu den technischen Highlights zählen die Frontkamera mit Verkehrsschilderkennung (640 Euro) oder das elektronische FlexRide-System (es bietet drei spezifische Fahrwerksabstimmungen – Standard, Sport und Tour, 890 Euro).
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Optisch hat Opel beim Astra das Werk fortgesetzt, das mit dem Insignia begonnen wurde. Kennzeichnend sind die lang ansteigende Windschutzscheibe, der optisch weit vorgezogene Fahrgastraum sowie die zum Heck hin abfallende Dachlinie. Mit 4,42 Meter stößt der Astra bei der Länge in eine neue Dimension vor (22 Zentimeter mehr als der VW Golf).
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Die Motorenpalette reicht von 87 bis 180 PS. CO2-Ausstoß und Verbrauch wurden im Vergleich zum Vorgängermodell im Schnitt um 12 Prozent gesenkt. Der Durchschnittsverbrauch der vier Diesel liegt bei 4,6 Litern, jener der fünf Benziner bei 6,1 Litern.
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