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Erstmals Jamaikaner für Man Booker Preis nominiert

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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13 Werke befinden sich auf der Longlist des wichtigen englischsprachigen Literaturpreises, darunter der Roman des Jamaikaners Marlon James über einen Attentatsversuch auf Bob Marley.

Von einem Roman über Bob Marley bis hin zum neuen Werk von Tom McCarthy: Am Mittwoch wurden jene 13 Buchtitel bekannt gegeben, die es auf die Longlist zum renommierten Man Booker Preis geschafft haben. Die Auszeichnung für Werke in englischer Sprache ist mit 50.000 Pfund (70.681 Euro) dotiert.

Mit Marlon James ist erstmals auch ein jamaikanischer Autor unter den Nominierten. Er ist mit seinem dritten Roman "A Brief History of Seven Killings" im Rennen, bei dem er fehlgeschlagene Attentate auf Reggaesänger Bob Marley beschreibt.

Mit der Irin Anne Enright ("The Green Road") ist die ehemalige Gewinnerin aus 2007 erneut im Rennen und mit Tom McCarthy ("Satin Island") einer der Erfolgsautoren des Literaturbetriebs. Daneben finden sich auch Schriftsteller aus Nigeria, Indien, Neuseeland, den USA und Großbritannien auf der Longlist.

Die Longlist zum Booker Preis

  1. Bill Clegg (USA) - Did You Ever Have a Family
  2. Anne Enright (Irland) - The Green Road
  3. Marlon James (Jamaika) - A Brief History of Seven Killings
  4. Laila Lalami (USA) - The Moor's Account
  5. Tom McCarthy (Großbritannien) - Satin Island
  6. Chigozie Obioma (Nigeria) - The Fishermen
  7. Andrew O’Hagan (Großbritannien) - The Illuminations
  8. Marilynne Robinson (USA) - Lila
  9. Anuradha Roy (Indien) - Sleeping on Jupiter
  10. Sunjeev Sahota (Großbritannien) - The Year of the Runaways
  11. Anna Smaill (Neuseeland) - The Chimes
  12. Anne Tyler (USA) - A Spool of Blue Thread
  13. Hanya Yanagihara (USA) - A Little Life

Diese wird am 15. September auf sechs Favoriten verkürzt, bevor am 13. Oktober in der Guildhall in London der heurige Sieger bekannt gegeben wird. Unter den Gewinnern des seit 1969 verliehenen Man Booker Preises doch Größen wie Salman Rushdie oder Ian McEwan. Zuletzt wurde 2014 "The Narrow Road to the Deep North" von Richard Flanagan gewürdigt.

(APA/Reutes)