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Pühringer für verbindliche Asylquote auf EU-Ebene

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Andernfalls müsse Österreich eine Asyl-Höchstgrenze einziehen, sagte Landeshauptmann Josef Pühringer gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten.

Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) fordert noch für heuer eine verbindliche Asylquote auf EU-Ebene. Andernfalls müsse Österreich eine Asyl-Höchstgrenze einziehen, sagte er gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten". Salzburgs Landes-Chef Wilfried Haslauer (ÖVP) sagte gegenüber der "Presse", es müsse österreichweit definiert werden, wie viele Flüchtlinge aufgenommen werden können.

"Brauchen EU für die großen Probleme"

"Wenn im Lauf dieses Jahres keine verbindliche EU-Quote kommt, wird Ländern wie Österreich, die ihre Pflicht erfüllen, nichts anderes übrig bleiben, als selbst Höchstquoten einzuführen - und zu sagen: Bis zu dieser Höchstgrenze und nicht weiter", sagte Pühringer laut "OÖN" (Mittwoch-Ausgabe). "Wir brauchen die EU nicht, damit sie die Größe von Olivenölkännchen, Traktorsitzen oder andere Blödheiten regelt", so der Landeshauptmann. "Wir brauchen die EU für die großen Probleme. Dazu zählt der Umgang mit Flüchtlingen."

Die verbindliche Quote für jeden EU-Staat sollte sich aus der Bevölkerungszahl sowie aus der Wirtschafts- und Finanzkraft der Mitgliedstaaten ergeben, so Pühringer.

 

(APA)