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Googles modulares Smartphone soll 2016 in den USA starten

(c) Google

Nach der überraschenden Absage des Testlaufs in Puerto Rico hat das Unternehmen den Verkaufsstart auf nächstes Jahr und in die USA verschoben.

Nach der Bekanntgabe, dass Googles modulare Smartphones nicht wie geplant noch in diesem Jahr in Puerto Rico in den Verkauf gehen sollen, wurden nun die geänderten Pläne vorgestellt.

Demnach hat man sich dafür entschieden "Project Ara" doch dem Heimatmarkt zuerst zukommen zu lassen. Demnach soll Anfang 2016 das Smartphone, das aus austauschbaren Komponenten besteht in einzelnen Teilen der USA verfügbar sein.

Demnach ist davon auszugehen, dass ein Verfügbarkeit hierzulande frühestens Ende 2016 zu erwarten ist - sofern alles nach Plan geht. Was der Grund für die Verzögerungen ist, wollte Google nicht mitteilen. Lediglich, dass es bezüglich der Hardware unerwartete Rückschlage gab.

An dem Plan, dass es drei verschieden große Endoskelette geben soll, die mit einzelnen Modulen bestückt werden können, hält Google fest. Auch der eigene Online-Store über den Prozessor-, Kamera-, Display- und andere Elemente bestellen kann, ist nach wie vor geplant.

Auf der Google I/O präsentierte das Unternehmen bereits einen funktionieren Prototypen. Als Alternative, das dem Konzept von Google sehr nahe kommt, bietet sich derzeit nur das Fairphone 2 an, denn dieses ist eine Mischform zwischen herkömmlichem Smartphone und modularem Gerät. Einzelne Teile können getauscht werden, wobei der Ansatz dieses Unternehmens ein anderer ist, denn man möchte die Ressourcen-Verschwendung reduzieren und das "Mindesthaltbarkeitsdatum" von Smartphones verlängern.

(Red.)