Preise für Flugticket: Frühbucher im Vorteil

Flugbuchung bei Lufthansa Lufthansa f�hrt neue Tarifstruktur f�r Europa ein Nach dem Vorbild von
Flugbuchung bei Lufthansa Lufthansa f�hrt neue Tarifstruktur f�r Europa ein Nach dem Vorbild von(c) imago/R�diger W� (imago stock&people)

Städteflüge innnerhalb Europa wurden laut einen AK-Test innerhalb weniger Wochen um ein Drittel teurer. Auch bei den Buchungsgebühren gibt es große Differenzen.

Die Preise für Flugtickets schwanken enorm und frühes Buchen lohnt sich, hat die Arbeiterkammer wieder einmal erhoben. Für einen Flug nach Barcelona und zurück machten die AK-Tester eine Preisdifferenz von 162 Prozent aus - an ein und demselben Tag. Bei Air China kostete die Strecke für zwei Personen inklusive Gepäck 359,42 Euro, bei Iberia bzw. vueling 941,42 Euro.

Die Preisspanne für einen Zweipersonen-Flug nach London lag bei 392,58 Euro (Expedia) bis 740,86 Euro (Air Berlin/Niki). Nach Berlin kostete der günstigste online gebuchte Flug 342,42 Euro (Air Berlin/Niki), der teuerste 558,92 Euro (Germanwings). Die AK hat zwischen Februar und Mai - drei Monate, zwei Monate und zwei Wochen vor Reiseantritt - bei sieben Online-Buchungsplattformen Gesamtpreise für Zweipersonen-Flüge nach Barcelona, Berlin und London erhoben, wie sie am Freitag mitteilte.

Neue Ticketgebühr bei AUA/Lufthansa

"Frühzeitig buchen lohnt sich", resümiert AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Der Berlin-Flug zum Beispiel kostete zwei Wochen vor Reiseantritt knapp 36 Prozent mehr als drei Monate davor. Große Differenzen gab es auch bei den Buchungsgebühren. Die Preise in die Höhe getrieben haben auch Extrakosten für Gepäck.

Die AK rät daher, bei der Buchung genau auf die Zusatzkosten zu achten und Preise zu vergleichen - auch wenn vermeintlich "nur noch zwei Tickets zu diesem Preis" erhältlich sind.

Weiters warnen die Konsumentenschützer vor der neuen Ticketgebühr, die AUA bzw. deren Muttergesellschaft Lufthansa ab September planen. Der Konzern will ab dann 16 Euro für Buchungen verlangen, die von Reisebüros und Online-Plattformen über ein globales Reservierungssystem (GDS) abgewickelt werden. Über dieses System laufen derzeit etwa 70 Prozent aller Buchungen. "Diese Gebühr werden letztlich wohl die Konsumenten schlucken müssen", meint die AK. Wer direkt bei der Airline bucht, kann die Gebühr umgehen.

(APA)

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