Interessenten haben bis Mittwoch Zeit, ihre Konzepte in Berlin und bei der Opel-Muttergesellschaft General Motors einzureichen. Unter ihnen ist auch ein Finanz-Investor aus den USA.
Mindestens drei Unternehmen wollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung ein offizielles Angebot für den Einstieg beim angeschlagenen deutschen Autohersteller Opel vorlegen. Wie die Zeitung in ihrer Dienstag-Ausgabe unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, geht die deutsche Regierung davon aus, dass neben dem italienischen Fiat-Konzern und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna auch der US-Investor Ripplewood ein Konzept für Opel einreicht.
Ob es darüber hinaus weitere Angebote gebe, sei unklar, hieß es. Die Interessenten haben bis Mittwoch Zeit, ihre Konzepte beim Wirtschaftsministerium in Berlin und der Opel-Muttergesellschaft General Motors (GM) in den USA einzureichen.
Bereits vor knapp einer Woche hatte "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, dass auch Ripplewood eine Beteiligung an Opel erwäge. Über die Pläne des Investors wurde aber wenig bekannt, und der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte später auf die in Brüssel börsennotierte Beteiligungsgesellschaft RHJ International, eine Ripplewood-Tochter, gemünzt, das Interesse eines Finanzinvestors habe zuletzt nachgelassen. RHJ International ist bei dem kriselnden Autozulieferer Honsel engagiert, der an seiner Sanierung arbeitet.
(APA)