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Militärtransporter A400M soll doch noch heuer fliegen

A 400M
(c) AP ()
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Das große Sorgenkind von EADS, der A400M, soll doch noch heuer erstmals aufstiegen. Konzernchef Louis Gallois rechnet mit einem Erstflug Ende 2009, das Projekt hinkt dem ursprünglichen Zeitplan mittlerweile fast vier Jahre hinterher.

Der Chef des Airbus-Mutterkonzerns EADS Louis Gallois rechnet mit dem Erstflug des Militärtransportflugzeugs A400M gegen Ende 2009. In einem Interview mit der französischen Zeitung "L'Express" antwortete Gallois auf die Frage, ob ein Jungfernflug des aus dem Ruder gelaufenen Flugzeugs Ende des Jahres realistisch sei: "Mit einigen Wochen Spielraum, ja."

Den Zeitrahmen hatte Anfang des Jahres der Chef des französischen Rüstungskonzerns Safran, Jean-Paul Herteman, ins Spiel gebracht. Safran ist mit der britischen Rolls-Royce und der Münchener MTU Aero Engines im Konsortium EPI, das die Triebwerke entwickelt.

Wegen Entwicklungsproblemen der riesigen Propellertriebwerke und ihrer Antriebssoftware hatte der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern den Erstflug Ende 2008 auf unbestimmte Zeit verschoben. Insgesamt belaufen sich die Verzögerungen auf drei bis vier Jahre und könnten EADS wie schon beim Großraumjet A380 Milliarden kosten.