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IFA bekommt Ableger in China

Bloomberg
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Die Berliner Elektronikmesse bekommt nach 91-jährigem Bestehen einen Ableger in der Industriestadt Shenzhen.

Seit 91 Jahren findet jährlich in Berlin die IFA (Internationale Funkausstellung) statt. Doch schon im kommenden Frühjahr soll es in China, nördlich von Hongkong, einen eigenen Ableger bekommen. Die erste Veranstaltung unter dem Namen "Consumer Electronics China" in der Millionenstadt Shenzhen ist im April 2016 geplant. Die Berliner Messegesellschaft und die Stadtregierung von Shenzhen unterzeichneten am Montag auf der IFA eine entsprechende Absichtserklärung.

Die chinesische IFA soll nach Vorbild der Berliner Mutter konzipiert werden - mit den Abteilungen Elektronikartikel und Haushaltsgeräte. An der Organisation sind große Händler wie Alibaba und Gome beteiligt. Die Idee für die "CE China" sei entstanden, weil die chinesischen IFA-Partner "uns immer wieder gefragt haben, warum wir nicht eine ähnliche Show in China organisieren", sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Der Berliner Messechef Christian Göke ergänzte: "Wir haben den chinesischen Markt lange beobachtet und halten den Markteintrittszeitpunkt für gekommen."

Der ausgewählte Ort ist logisch, denn in Shenzhen werden die meisten Geräte (Smartphones, Tablets, Konsolen, etc...) gefertigt. Auch Foxconn, der Auftragshersteller für Apple, Microsoft sowie auch künftig Nokia hat einen Sitz in Shenzhen.

(APA/Dpa/Red.)