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Wahlplakat: Neos werfen Wiener Grünen Sexismus vor

Das umstrittene Plakat und dessen Protagonist bei der Vorstellung am Montag
Das umstrittene Plakat und dessen Protagonist bei der Vorstellung am MontagAPA/HERBERT PFARRHOFER
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Der - mit Kussmündern übersäte - Nationalratsabgeordnete Julian Schmid werde auf seine Sexualität reduziert, kritisieren die Neos und rufen die Wiener Werbewatchgroup an.

Ein Sujet der neuesten grünen Plakatwelle, das Julian Schmid übersät mit Kussmündern zeigt, hat nun das Missfallen der NEOS erregt: Sie orten Sexismus und haben sich bei der Wiener Werbewatchgroup beschwert, wie es am Mittwoch gegenüber der Austria Presseagentur hieß. Der Nationalratsabgeordnete werde auf seine Sexualität reduziert, lautet die Begründung.

Mit dem Spruch "Ich bin Öffi für alles", der eigentlich die grüne Verkehrspolitik bewerben soll, erwecke man zudem einschlägige Assoziationen, außerdem handle es sich um die Kommerzialisierung von männlicher Sexualität, erklärten die Neos.

Bei der von der rot-grünen Stadtregierung ins Leben gerufenen Wiener Werbewatchgroup können Beschwerden zu sexistischer Werbung eingereicht werden. Befindet die Watchgroup, dass es sich tatsächlich um beanstandenswerte Sujets handelt, wird diese Entscheidung online gestellt.

(APA)