Börseschluss. Der Dow Jones stieg um 76,83 Einheiten oder 0,47 Prozent auf 16.330,40 Zähler.
Die US-Börsen haben den Handel am Donnerstag mit Kursgewinnen beendet. Der Dow Jones stieg um 76,83 Einheiten oder 0,47 Prozent auf 16.330,40 Zähler.
Der 500 ausgewählte US-Unternehmen fassende S&P-500 Index legte 10,25 Punkte (plus 0,53 Prozent) auf 1.952,29 Zähler zu. Der Technologieindex Nasdaq Composite Index gewann 39,72 Einheiten oder 0,84 Prozent auf 4.796,25 Zähler.
Für Unterstützung sorgten positiv aufgenommene Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche gefallen. Allerdings war der Rückgang erwartet worden. Trotz der weiterhin robusten Entwicklung am US-Jobmarkt bleiben die Zinserhöhungserwartungen für die kommende Woche anstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed angesichts der niedrigen Teuerungsrate gedämpft, kommentierte Ökonom Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen die Daten.
Analysten gehen mittlerweile mehrheitlich von einer Zinswende im Dezember aus. "Die Fed ist stark abgeneigt, den Markt zu überraschen", Jörg Kukies, Deutschland-Co-Chef bei Goldman Sachs. Im Vorfeld der Zinsentscheidung dürften die Märkte aber stark schwankungsanfällig bleiben, kommentierten Börsianer.
An die Spitze im Dow Jones setzten sich Apple mit einem Plus von 2,20 Prozent. Der Konzern aus Cupertino hatte am Vortag bei einer Produktpräsentation unter anderem neue iPhones und ein größeres iPad präsentiert.
Daneben waren Werte aus der Pharma- und Gesundheitsbranche gesucht. Merck & Co. zogen um 1,52 Prozent an, UnitedHealth gewannen 1,47 Prozent und Pfizer kletterten um 2,07 Prozent nach oben. Die Pfizer-Aktien profitierten von positiven Analystenstimmen: Das Analysehaus Jefferies erklärte die Titel zu seinem Favoriten in der Pharmabranche. Der Konzern sei noch nie so gut aufgestellt gewesen, um die Konsenserwartungen auf fundamentaler Basis zu schlagen, schrieb Analyst Jeffrey Holford.
Vergleichsweise moderate Kursgewinne gab es bei General Electric (GE) zu sehen, die Titel erhöhten sich um 0,53 Prozent. Das Unternehmen stellt die Weichen für den Verkauf seiner Vermögensverwaltung: Die GE Asset Management (GEAM) soll mit einem verwalteten Vermögen von rund 115 Mrd. Dollar an eine andere Investmentfirma veräußert werden.
Außerhalb des Dow fielen AMD um 0,54 Prozent. Der unter Druck stehende Chip-Konzern bündelt sein Geschäft mit Grafik-Chips in einer neuen Sparte. Die Radeon Technologie Group soll unter anderem Lösungen für die boomende VR-Technologie entwickeln, mit der Nutzer in virtuelle Welten eintauchen können.