OECD: BIP rasant gesunken

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BIP(c) AP (Rene Tillmann)
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Die Wirtschaftsleistung der OECD-Staaten sank im Vergleich zum Vorquartal um 2,1 Prozent und im Jahresabstand um 4,2 Prozent. Das ist der stärkste Einbruch seit Beginn der Erhebung im Jahr 1969.

Die Wirtschaft in den OECD-Staaten ist im 1. Quartal erneut mit einem Rekordwert geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sei zum Vorquartal um 2,1 Prozent zurückgegangen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mit. Das war der stärkste Rückgang seit Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 1960.

Im 4. Quartal war das BIP bereits um revidiert 2,0 (zuvor 1,5) Prozent gesunken. In allen Industriestaaten schrumpfte das BIP. Am deutlichsten war der Rückgang in Japan mit minus 4,0 Prozent. In Deutschland sackte das BIP um 3,8 Prozent ab und in den USA um 1,6 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die OECD-Wirtschaft um 4,2 Prozent eingebrochen. Im 4. Quartal war sie bereits um revidierte 1,7 (zuvor 1,1) Prozent gesunken. Auch hier war der Einbruch in Japan mit minus 9,1 Prozent am stärksten. In Deutschland lag der Rückgang bei 6,9 Prozent und in den USA bei 2,6 Prozent.

(APA)

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