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EU-Beitritt der Türkei: Kein endgültiges "Nein" von Pröll

(c) AP (Ronald Zak)
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Für eine endgültige Beurteilung des Projekts EU-Beitritt der Türkei sei es zum jetzigen Zeitpunkt "absolut zu früh", sagt Vizekanzler Josef Pröll bei einer Podiumsdiskussion im Parlament.

Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) hat am Montagabend Stellung zu einem möglichen EU-Beitritt der Türkei bezogen. "Für eine endgültige Beurteilung dieses Projekts ist es absolut zu früh", erklärte er bei einer Podiumsdiskussion im Parlament.

Pröll sprach sich gegen "Ho-Ruck-Aktionen" aus und meinte, dass die Menschen durch "überstürzte Handlungen" nicht mehr mitgehen würden bzw. die EU an ihre Überlebensfähigkeit ginge. Gleichzeitig wollte er dies nicht als endgültiges "Nein" verstanden haben.

"Wir sind für eine Weiterentwicklung", stellte der Vizekanzler fest, der im Vertrag von Lissabon einen wichtigen Schritt zur Stärkung der direkten Demokratie sieht. Bildlich gesprochen soll am "Haus Europa" weitergearbeitet werden. Sollte zu den derzeit 27 "Architekten" der eine oder andere noch hinzukommen, werde es noch genug Arbeit geben. "Davon bin ich überzeugt", so Pröll.

(APA)