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Krone des Klubfußballs

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02.01.2017 um 17:52
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Hauptbild • (c) EPA (Ettore Ferrari)
Im Wiener Ernst-Happel-Stadion besiegten die Niederländer den AC Milan mit 1:0. Das entscheidende Tor für die Van-Gaal-Elf erzielte Patrick Kluivert in der 85. Minute. In der wohl besten Ajax-Elf aller Zeiten standen Stars wie Van der Sar, Rijkaard, Overmars, Seedorf und Davids.
Im Wiener Ernst-Happel-Stadion besiegten die Niederländer den AC Milan mit 1:0. Das entscheidende Tor für die Van-Gaal-Elf erzielte Patrick Kluivert in der 85. Minute. In der wohl besten Ajax-Elf aller Zeiten standen Stars wie Van der Sar, Rijkaard, Overmars, Seedorf und Davids.
(c) GEPA pictures/ Hans Punz
Ein Jahr später stand Ajax erneut im Finale - wieder war ein italienischer Klub der Gegner. Dazu fand das Endspiel auch noch in Rom statt. Juventus Turin entthronte die Niederländer im Elferschießen. Fabrizio Ravanelli (12. Minute) für Juve und Jari Litmanen (41.) für Ajax trafen in der regulären Spielzeit. Nach einer torlosen Verlängerung versagten im Elfmeter-Krimi bei den Ajax-Spielern Edgar Davids und Sonny Silooy die Nerven.
Ein Jahr später stand Ajax erneut im Finale - wieder war ein italienischer Klub der Gegner. Dazu fand das Endspiel auch noch in Rom statt. Juventus Turin entthronte die Niederländer im Elferschießen. Fabrizio Ravanelli (12. Minute) für Juve und Jari Litmanen (41.) für Ajax trafen in der regulären Spielzeit. Nach einer torlosen Verlängerung versagten im Elfmeter-Krimi bei den Ajax-Spielern Edgar Davids und Sonny Silooy die Nerven.
(c) EPA (Onorati)
Auch Juventus Turin scheiterte am Unternehmen Titelverteidigung. Dortmund ging in München durch zwei Riedle-Tore (29. und 34. Minute) in Führung. Die Italiener konnten durch Alessandro del Piero (64.) zwar verkürzen, doch Jungstar Lars Ricken schoss den BVB Sekunden nach seiner Einwechslung in den Fußball-Himmel (71.). Zum bisher einzigen Mal durfte mit Wolfgang Feiersinger (im Finale auf der Tribüne) ein Österreicher mit der CL-Trophäe feiern.
Auch Juventus Turin scheiterte am Unternehmen Titelverteidigung. Dortmund ging in München durch zwei Riedle-Tore (29. und 34. Minute) in Führung. Die Italiener konnten durch Alessandro del Piero (64.) zwar verkürzen, doch Jungstar Lars Ricken schoss den BVB Sekunden nach seiner Einwechslung in den Fußball-Himmel (71.). Zum bisher einzigen Mal durfte mit Wolfgang Feiersinger (im Finale auf der Tribüne) ein Österreicher mit der CL-Trophäe feiern.
(c) EPA (Stephan Jansen)
Zum zweiten Mal in Folge zog Juventus Turin im Finale den Kürzeren. In der Amsterdam Arena war die spanische Defensive um Torwart Illgner und die Abwehrspieler Roberto Carlos, Sanchis, Panucci und Hierro nicht zu überwinden. Predrag Mijatovic (67.) riss Juve erneut aus allen Pokalträumen. Real-Trainer Jupp Heynckes musste trotz des Triumphes gehen.
Zum zweiten Mal in Folge zog Juventus Turin im Finale den Kürzeren. In der Amsterdam Arena war die spanische Defensive um Torwart Illgner und die Abwehrspieler Roberto Carlos, Sanchis, Panucci und Hierro nicht zu überwinden. Predrag Mijatovic (67.) riss Juve erneut aus allen Pokalträumen. Real-Trainer Jupp Heynckes musste trotz des Triumphes gehen.
(c) EPA (Anja Niedringhaus)
Im dramatischsten Finale aller Zeiten wurde der FC Bayern München ins Tal der Tränen gestürzt. Im Camp Nou in Barcelona ging der deutsche Rekordmeister durch Mario Basler schon in der 6. Minute in Führung und sah nach 90 Minuten wie der sichere Sieger aus. Doch zwei Treffer durch Teddy Sheringham (91.), und Ole Gunnar Solskjaer (93.) ließen für die Münchner eine Welt zusammenbrechen.
Im dramatischsten Finale aller Zeiten wurde der FC Bayern München ins Tal der Tränen gestürzt. Im Camp Nou in Barcelona ging der deutsche Rekordmeister durch Mario Basler schon in der 6. Minute in Führung und sah nach 90 Minuten wie der sichere Sieger aus. Doch zwei Treffer durch Teddy Sheringham (91.), und Ole Gunnar Solskjaer (93.) ließen für die Münchner eine Welt zusammenbrechen.
(c) AP (CESAR RANGEL)
Zum ersten Mal treffen im Endspiel zwei Teams aus dem selben Land aufeinander. Das spanische Duell zwischen Real Madrid und dem FC Valencia in Paris war eine einseitige Partie: Tore von Fernando Morientes (39.), Steve McManaman (67.) und Raul (75.) sichern den Hauptstädtern den zweiten Titel in drei Jahren.
Zum ersten Mal treffen im Endspiel zwei Teams aus dem selben Land aufeinander. Das spanische Duell zwischen Real Madrid und dem FC Valencia in Paris war eine einseitige Partie: Tore von Fernando Morientes (39.), Steve McManaman (67.) und Raul (75.) sichern den Hauptstädtern den zweiten Titel in drei Jahren.
© GEPA pictures/ Markus Ulmer
Zwei Jahre nach der schwarzen Nacht von Barcelona erfuhren die Deutschen in Mailand Genugtuung - der FC Valencia war wie im Vorjahr Leidtragender. Die Spanier gingen durch einen Handelfmeter von Gaizka Mendieta (3.) zwar schon früh in Führung und Torwart Canizares entschärfte in der 7. Minute einen Foulelfer von Mehmet Scholl, doch durch einen weiteren Strafstoß schoss Stefan Effenberg die Bayern in die Verlängerung. Nachdem diese ohen weitere Treffer blieb, wurde Oliver Kahn im Elferschießen zum großen Helden: Der "Titan" hielt gegen Zahovic, Carboni und Pellegrino und sicherte Bayern den Titel.
Zwei Jahre nach der schwarzen Nacht von Barcelona erfuhren die Deutschen in Mailand Genugtuung - der FC Valencia war wie im Vorjahr Leidtragender. Die Spanier gingen durch einen Handelfmeter von Gaizka Mendieta (3.) zwar schon früh in Führung und Torwart Canizares entschärfte in der 7. Minute einen Foulelfer von Mehmet Scholl, doch durch einen weiteren Strafstoß schoss Stefan Effenberg die Bayern in die Verlängerung. Nachdem diese ohen weitere Treffer blieb, wurde Oliver Kahn im Elferschießen zum großen Helden: Der "Titan" hielt gegen Zahovic, Carboni und Pellegrino und sicherte Bayern den Titel.
(c) EPA (Matthias Schrader)
Und schon wieder hatte der spanische Rekordmeister die Hände am großen Pokal. Gegen den deutschen Topklub Bayer Leverkusen brachte Raul in Glasgow die Spanier in der 8. Minute in Führung, Lucio glich sechs Minuten später aus. Doch dann folgte der Auftritt des teuersten Spielers der Welt: Ein perfekter linker Volley von Zinedine Zidane in der 45. Minute ließ Real Madrid jubeln.
Und schon wieder hatte der spanische Rekordmeister die Hände am großen Pokal. Gegen den deutschen Topklub Bayer Leverkusen brachte Raul in Glasgow die Spanier in der 8. Minute in Führung, Lucio glich sechs Minuten später aus. Doch dann folgte der Auftritt des teuersten Spielers der Welt: Ein perfekter linker Volley von Zinedine Zidane in der 45. Minute ließ Real Madrid jubeln.
(c) © Kai Pfaffenbach / Reuters
In einem der langweiligsten Endspiele der Champions League kamen nur Taktikfreunde auf ihre Kosten. 120 Minuten lang neutralisierten sich der AC Mailand und Juventus Turin in Manchester auf hohem Niveau. Somit musste das Elferschießen entscheiden. David Trezeguet, Marcelo Zalayeta und Paolo Montero scheiterten an Milan-Torwart Dida, Juve ging schon wieder leer aus.
In einem der langweiligsten Endspiele der Champions League kamen nur Taktikfreunde auf ihre Kosten. 120 Minuten lang neutralisierten sich der AC Mailand und Juventus Turin in Manchester auf hohem Niveau. Somit musste das Elferschießen entscheiden. David Trezeguet, Marcelo Zalayeta und Paolo Montero scheiterten an Milan-Torwart Dida, Juve ging schon wieder leer aus.
(c) AP (MICHAEL SOHN)
Novität in der Champions League: Erstmals stand kein Team der großen vier Nationen England, Italien, Spanien und Deutschland im Endspiel. Der FC Porto unter Jose Mourinho ging in Gelsenkirchen gegen den AS Monaco in der 39. Minute durch Carlos Alberto in Führung. Dann spielte der Uefa Cup-Sieger 2003 die Partie dank seines guten Konterspiels sicher nach Hause, Deco (71.) und Alenichev (75.) sicherten den 3:0-Sieg.
Novität in der Champions League: Erstmals stand kein Team der großen vier Nationen England, Italien, Spanien und Deutschland im Endspiel. Der FC Porto unter Jose Mourinho ging in Gelsenkirchen gegen den AS Monaco in der 39. Minute durch Carlos Alberto in Führung. Dann spielte der Uefa Cup-Sieger 2003 die Partie dank seines guten Konterspiels sicher nach Hause, Deco (71.) und Alenichev (75.) sicherten den 3:0-Sieg.
(c) EPA (Achim Scheidemann)
Unglaubliche Szenen sahen die 69000 Zuschauer in Istanbul: Der AC Mailand nahm den FC Liverpool in der ersten Halbzeit auseinander und führte zur Halbzeit durch Tore von Paolo Maldini (1.), und Hernan Crespo (39./44.) mit 3:0. Die Italiener sahen wie der sichere Sieger aus, doch in nur sechs Minuten glichen die Engländer durch Steven Gerrard (54.) Smicer (56.) und Xabi Alonso (60.) aus. Im Elferschießen wurde Liverpool-Torwart Jerzy Dudek mit seinem Tänzchen auf der Torlinie und zwei gehaltenen Elfern zum Helden.
Unglaubliche Szenen sahen die 69000 Zuschauer in Istanbul: Der AC Mailand nahm den FC Liverpool in der ersten Halbzeit auseinander und führte zur Halbzeit durch Tore von Paolo Maldini (1.), und Hernan Crespo (39./44.) mit 3:0. Die Italiener sahen wie der sichere Sieger aus, doch in nur sechs Minuten glichen die Engländer durch Steven Gerrard (54.) Smicer (56.) und Xabi Alonso (60.) aus. Im Elferschießen wurde Liverpool-Torwart Jerzy Dudek mit seinem Tänzchen auf der Torlinie und zwei gehaltenen Elfern zum Helden.
(c) AP (REBECCA NADEN)
Nach nur 18 Minuten wurde Arsenal-Torwart Jens Lehmann zum ersten Spieler, der in einem Europapokal-Finale Rot sieht. Dennoch gingen die "Gunners" in Paris gegen Barcelona in der 37. Minute durch Sol Campbell in Führung. Als die Kräfte bei Arsenal aber nachließen, sorgten Samuel Eto’o (76.) und Juliano Belletti (80.) für Barcas zweiten Sieg im wichtigsten Europapokalbewerb seit 1992.
Nach nur 18 Minuten wurde Arsenal-Torwart Jens Lehmann zum ersten Spieler, der in einem Europapokal-Finale Rot sieht. Dennoch gingen die "Gunners" in Paris gegen Barcelona in der 37. Minute durch Sol Campbell in Führung. Als die Kräfte bei Arsenal aber nachließen, sorgten Samuel Eto’o (76.) und Juliano Belletti (80.) für Barcas zweiten Sieg im wichtigsten Europapokalbewerb seit 1992.
(c) EPA (Gerry Penny)
Zum dritten Mal in fünf Jahren erreichten die Rossoneri das Endspiel der Champions League. Gegner war wie 2005 der FC Liverpool und Mailand nahm in Athen Rache für die Pleite von Istanbul: Filippo Inzaghi schoss die Italiener mit zwei Toren (45./82.) zum Sieg, der Anschlusstreffer von Kuyt (89.) kam zu spät.
Zum dritten Mal in fünf Jahren erreichten die Rossoneri das Endspiel der Champions League. Gegner war wie 2005 der FC Liverpool und Mailand nahm in Athen Rache für die Pleite von Istanbul: Filippo Inzaghi schoss die Italiener mit zwei Toren (45./82.) zum Sieg, der Anschlusstreffer von Kuyt (89.) kam zu spät.
(c) EPA (Daniel Dal Zennaro)
Das erste rein englische Champions League-Finale zwischen Chelsea London und Manchester United wurde nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit - Tore durch Cristiano Ronaldo (26.) und Frank Lampard (45.) - erst im Elfmeterschießen dramatisch: Chelsea-Torwart Petr Cech hielt gegen Superstar Ronaldo, "Blues"-Kapitän John Terry hatte dann den Sieg auf dem Fuß, doch er rutschte weg und traf nur den Pfosten. Ein weiterer Chelsea-Fehlschuss durch Anelka besieglte eine bittere Moskauer Nacht für die Londoner.
Das erste rein englische Champions League-Finale zwischen Chelsea London und Manchester United wurde nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit - Tore durch Cristiano Ronaldo (26.) und Frank Lampard (45.) - erst im Elfmeterschießen dramatisch: Chelsea-Torwart Petr Cech hielt gegen Superstar Ronaldo, "Blues"-Kapitän John Terry hatte dann den Sieg auf dem Fuß, doch er rutschte weg und traf nur den Pfosten. Ein weiterer Chelsea-Fehlschuss durch Anelka besieglte eine bittere Moskauer Nacht für die Londoner.
(c) EPA (Michael Steele)
Der Fluch ging weiter: Auch Manchester United konnte den Titel nicht verteidigen. Die Engländer unterlagen in Rom dem FC Barcelona mit 2:0. Nur die ersten zehn Minuten konnten die ManU-Fans wirklich auf den Titel hoffen, dann traf Samuel Eto'o zum 1:0 und Manchester brach völlig ein. In der 70. Minute stellte der 1,69 Meter kleine Lionel Messi per Kopf den Endstand her.
Der Fluch ging weiter: Auch Manchester United konnte den Titel nicht verteidigen. Die Engländer unterlagen in Rom dem FC Barcelona mit 2:0. Nur die ersten zehn Minuten konnten die ManU-Fans wirklich auf den Titel hoffen, dann traf Samuel Eto'o zum 1:0 und Manchester brach völlig ein. In der 70. Minute stellte der 1,69 Meter kleine Lionel Messi per Kopf den Endstand her.
(c) REUTERS (ALBERT GEA)
Erstmals in der Vereinsgeschichte schaffte Inter Mailand das Triple. Nach Meisterschaft und italienischem Cup holte die Truppe von Trainer Jose Mourinho auch die Champions League. Mit 2:0 wurde Bayern München im Finale von Madrid besiegt. Mann des Spiels war Diego Milito. Der Argentinier gab zwei Torschüsse ab - und traf zweimal.
Erstmals in der Vereinsgeschichte schaffte Inter Mailand das Triple. Nach Meisterschaft und italienischem Cup holte die Truppe von Trainer Jose Mourinho auch die Champions League. Mit 2:0 wurde Bayern München im Finale von Madrid besiegt. Mann des Spiels war Diego Milito. Der Argentinier gab zwei Torschüsse ab - und traf zweimal.
(c) EPA
Zum dritten Mal seit 2005/06 hieß Europas bester Klub FC Barcelona. Die Katalanen zeigten im Finale in Wembley Manchester United die Grenzen auf und siegten in der Wiederholung von 2009 3:1. Die Führung von Pedro konnte Wayne Rooney noch ausgleichen, doch dann schlugen Lionel Messi und Villa zu.
Zum dritten Mal seit 2005/06 hieß Europas bester Klub FC Barcelona. Die Katalanen zeigten im Finale in Wembley Manchester United die Grenzen auf und siegten in der Wiederholung von 2009 3:1. Die Führung von Pedro konnte Wayne Rooney noch ausgleichen, doch dann schlugen Lionel Messi und Villa zu.
(c) EPA (LINDSEY PARNABY)
Der FC Bayern unterlag im "Finale dahoam" im Elferschießen gegen den FC Chelsea. Müller ließ die Bayern in der 83. Minute schon wie die Sieger aussehen, doch Drogba konterte in der 88. Minute. In der Verlängerung vergab Robben einen Elfer, im Elferschießen Schweinsteiger den entscheidenden. Für die "Blues" war es der erste Titel in der Champions League.
Der FC Bayern unterlag im "Finale dahoam" im Elferschießen gegen den FC Chelsea. Müller ließ die Bayern in der 83. Minute schon wie die Sieger aussehen, doch Drogba konterte in der 88. Minute. In der Verlängerung vergab Robben einen Elfer, im Elferschießen Schweinsteiger den entscheidenden. Für die "Blues" war es der erste Titel in der Champions League.
(c) AP (Martin Meissner)

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