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Anna Netrebko: "Singe nicht zu viel"

(c) AP (Christof Stache)
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Bei einem Werbe-Auftritt für das "Klassik Open Air"-Konzert in München plauderte die Operndiva über das Muttersein - und verriert, wie sie ihre Stimme schone.

Nach ihrer Babypause spricht Opern-Sängerin Anna Netrebko ganz offen übers Mutterwerden. "Meine Stimme wurde größer, ebenso wie mein Körper", sagte sie in München. Im noblen Ambiente des Hotels "Vier Jahreszeiten" warb die Diva am Dienstag für das "Klassik Open Air"-Konzert am 10. Juli auf dem Königsplatz, wo sie mit Bariton Dmitri Hvorostovsky die Schlussszene der Tschaikowsky-Oper "Eugen Onegin" singen wird. Als Mutter und Opernstar weiß Netrebko, wie sie sich und ihre Stimme schont: "Das Wichtigste ist: Singe nicht zu viel." Manchmal sei es jedoch schwierig, ein Engagement abzulehnen.

Zudem sei es hart, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen. Sie lebe zwar in Wien, sei aber wegen ihrer Auftritte ständig auf Reisen. Ihr Sohn Tiago, der im September 2008 auf die Welt kam, mache dabei allerdings wenig Probleme. Schwierig werde es nur, wenn ihr Mann nicht dabei sei, sagte die Operndiva, während sie ihrem Ehegatten Erwin Schrott Handküsschen zuwarf. Und wenn beide Elternteile keine Zeit hätten, gebe es da immer noch eine russische "Nanny", verriet Netrebko.

(Ag.)

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