Ytong-Hersteller Xella wagt Sprung an die Börse

Der Duisburger Baustoffkonzern Xella will noch in diesem Jahr den Sprung an die Frankfurter Börse schaffen.

"Mit dem Börsengang erweitern wir unsere Möglichkeiten, den eingeschlagenen Wachstumspfad erfolgreich fortsetzen zu können", sagte Xella-Chef Jan Buck-Emden am Dienstag. Das Angebot wird sowohl neu auszugebende Aktien aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von rund 200 Millionen Euro als auch Anteile aus dem Besitz des gegenwärtigen Gesellschafters umfassen. Die Erlöse aus der geplanten Kapitalerhöhung will Buck-Emden vornehmlich zum Abbau von Schulden nutzen. Das vor allem für "Ytong"-Porenbeton bekannte Unternehmen wird federführend von BNP Paribas, der Deutschen Bank und Goldman Sachs an die Börse begleitet. Die ehemalige Haniel-Tochter mit 6800 Mitarbeitern gehört seit 2008 den Finanzinvestoren PAI Partners und Goldman Sachs.

Der Konzernumsatz für den Zwölfmonatszeitraum zum 30. Juni 2015 lag bei 1,282 Milliarden Euro. Dabei erreichte Xella ein bereinigtes EBITDA in Höhe von 227 Millionen Euro, was einer Steigerung von 5,5 Prozent zum Geschäftsjahr 2014 entspricht und zu einer bereinigten EBITDA-Marge von 18 Prozent führt. Der Konzern betreibt 97 Werke in 20 Ländern. Zur Gruppe gehören Gipsfaserplatten-Hersteller Fermacell und Fels - einer der führenden europäischen Produzenten von Kalk und Kalkstein mit umfangreichen eigenen Kalkvorkommen in Deutschland.

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