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Kohl-Beichte: Radsport-Verband verteidigt Blutpass

RADSPORT - PK, Bernhard Kohl
(c) GEPA pictures (Gepa Pictures/ Christian Ort)
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"Ich hatte den Blutpass eineinhalb Jahre und meine Blutwerte waren 1a", sagte der geständige Dopingsünder. Deshalb habe er auch einen "Supervertrag" bekommen. Der Weltverband wehrt sich.

Nach der Doping-Beichte von Bernhard Kohl hat der Radsport-Weltverband (UCI) seinen Blutpass verteidigt. Die Aussagen des Niederösterreichers, der am Montag starke Zweifel an der Wirksamkeit des Anti-Doping-Instruments geäußert hatte, seien "völlig inkorrekt", teilte die UCI am Mittwoch mit. Das individuelle Profil, das für die biologischen Pässe erstellt wird, sei noch nicht komplett abgeschlossen. Daher habe Kohl, der seine ganze Karriere über betrogen habe, "keine begründeten Schlussfolgerungen über die Effektivität des biologischen Passes" treffen können.

Der geständige Dopingsünder Kohl hatte erklärt, er habe den "Blutpass eineinhalb Jahre gehabt und meine Blutwerte waren 1a". Deshalb habe er auch einen "Supervertrag" beim Team Silence Lotto bekommen. Kohl war nach der Tour de France 2008 in Nachkontrollen positiv auf CERA getestet und für zwei Jahre gesperrt worden. Er hat am Montag ausgeschlossen, wieder in den Radsport zurückzukehren.

(Ag.)