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Fußball: Red Bull will in die Deutsche Bundesliga

Spielt ein Red Bull Team bald im Leipziger Zentralstadion
(c) © Arnd Wiegmann / Reuters
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Der österreichische Konzern soll noch am Wochenende einem deutschen Fünftligisten das Startrecht abkaufen - als Sprungbrett für die Bundesliga. Das neue Red Bull-Team soll bald im Leipziger WM-Stadion kicken.

Nach der österreichischen Bundesliga und der Formel 1 will der Getränkehersteller Red Bull bald auch die deutsche Bundesliga aufmischen. Ein erster kleiner Schritt dazu könnte schon bald getan werden. Der Konzern will dem deutschen Fünfligisten SSV Markranstädt in der Nähe von Leipzig das Startrecht abkaufen. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung".

Schon am Wochenende erwartet der SSV-Manager Holger Nussbaum die unterschriebenen Verträge zurück, mit Red Bull sei man sich "in allen Punkten einig". In der Übergangssaison 2009/10 soll der neue Verein RB Leipzig (für: Rasen Ball Leipzig, in Deutschland sind Sponsornamen in Vereinsnamen verboten) im alten 5000-Zuschauer-Stadion spielen. 2010 soll dann der Umzug ins Leipziger Zentralstadion erfolgen. Das WM-Stadion 2006 fasst rund 44.000 Fans.

Der Stadionbetreiber Michael Kölmel, der bei den Verhandlungen danei war, gab sich gegenüber der "LVZ" begeistert: "Das alles wird noch größer und sensationeller als Sie denken", meinte er.

Verständlich, dass dort bald erstklassiger Fußball geboten werden soll. Red Bull soll bereits einen Masterplan ausgearbeitet haben, der auf zehn Jahre angelegt ist. Alle zwei Jahre soll ein Aufstieg gelingen, Fernziel ist die deutsche Bundesliga.

(Red.)