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Kritik an „ZiB 2“-Analyse nach „Elefantenrunde“

Kalina, Wolf, Mölzer
Kalina, Wolf, Mölzer(c) Screenshot: TVthek
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In der „ZiB 2“ waren der ehemalige FPÖ-Europa-Abgeordnete Andreas Mölzer und der ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina zur Analyse geladen. Das sorgt für Kritik.

„ZiB 2“-Anchorman Armin Wolf stellte seine Gäste am Montagabend als „Politikprofis, die nicht ganz unparteiisch sind, aber Medienerfahrung mitbringen“ vor. „Nicht ganz unparteiisch“ ist ein wenig euphemistisch: Nach der in ORF und Puls 4 übertragenen „Elefantenrunde“ zur Wien-Wahl wurden Josef Kalina und Andreas Mölzer zur Analyse ins Studio geladen. Beide waren jahrelang politisch tätig: Kalina war Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Mölzer FPÖ-Europa-Abgeordneter. Die Wahl in die Nachrichtensendung eingeladenen Experten sorgte prompt für Kritik in den sozialen Netzwerken:

Die inhaltlichen Positionen der zur Analyse eingeladenen Gäste war jedenfalls – kaum überraschend – geprägt von ihren politischen Vorleben. Die „Elefantenrunde“ habe streckenweise ausgeschaut „wie ein Erschießungskommando“ gegen den Herausforderer Heinz-Christian Strache (FPÖ), sagte der FPÖ-nahe Ex-Politiker Mölzer. Die Grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou habe „gehässig“ argumentiert, Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) „grantig“ gewirkt. „Dass Sie Strache gut finden, überrascht nicht so“, kommentierte Wolf. Kalina wiederum fand, Bürgermeister Häupl habe in der Flüchtlingsfrage Haltung gezeigt.

„Ich frage Sie außerhalb ihrer Rolle“, forderte Wolf auf, konnte seinen Gästen aber keine neuen Argumente entlocken. Die angekündigte Analyse der "Elefantenrunde" geriet daher eher zu einer Fortsetzung der politischen Debatte.

>> Zum Video in der TVthek

(her)