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Wifo-Experte: Jeder dritte Bankjob in Österreich wackelt

THEMENBILD: BARGELD/SPAREN/ANLAGE
APA/BARBARA GINDL
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In den kommenden vier bis fünf Jahren könnten laut Franz Hahn mehr als 25.000 Stellen wegfallen.

Der Strukturwandel bei den Banken könnte in Österreich mehr als 25.000 Arbeitsplätze kosten. Der Wifo-Bankenexperte Franz Hahn schätzt, dass durch Fusionen, Auslagerungen und Filialschließungen in den nächsten vier bis fünf Jahren mehr als ein Drittel des Personalstands reduziert werden könnte. Das wären bei einem aktuellen Beschäftigtenstand von 75.000 mehr als 25.000 Stellen.

Der Abbau müsse, so Hahn im "Kurier", nicht immer durch Kündigungen erfolgen, auch freiwillige Abgänge fielen darunter. So gingen in den vergangenen fünf Jahren in der Branche bereits 4000 Stellen verloren. Die heimischen Großbanken hätten wegen der Erfolge in Osteuropa Strukturanpassungen im Inland lange Zeit verschleppt, findet Hahn. Jetzt, wo die Erträge einbrechen, hätten die Institute ein Kostenproblem und seien gezwungen, "ihre optimale Größe zu finden". Die Personalkosten machen rund die Hälfte der operativen Kosten einer Bank aus.

>>> Bericht auf "Kurier.at"

 

(APA)