Benko baut Kindergärten in Deutschland

400 Millionen Euro werden in 150 Kindergärten investiert.

Die Signa-Gruppe des Tiroler Immobilien-Investors Rene Benko baut nun auch im großen Stil Kindergärten in Deutschland. Geplant sei in den nächsten Jahren die Errichtung von rund 150 Kitas durch eine Tochter der Signa Property Funds, bestätigte ein Signa-Sprecher in Wien laut dpa einen "Kurier"-Bericht (Mittwochausgabe).

Das Finanzvolumen für die Errichtung der ersten 150 Kindertageseinrichtungen liege bei rund 400 Mio. Euro.

Seit August 2013 hat jedes deutsche Kind ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Nur hat diese Regelung in vielen Städten zu einem akuten Notstand an freien Kita-Plätzen geführt. Erste Projekte für Kindertagesstätten (Kita) sind demnach in Köln, Bonn, Düsseldorf und Münster geplant. 13 Kita-Projekte würden in Kürze fertiggestellt oder seien in Arbeit. Der Kauf von weiteren 30 Grundstücken werde derzeit geprüft. Danach sollen pro Jahr zwischen 24 und 36 Anlagen folgen.

Laut "Kurier" hat die Signa-Gruppe die Signa KidInvest Development AG gegründet, deren Alleinaktionär die Signa Property Funds Deutschland AG ist. "Allein in Köln geht man von einem aktuellen Bedarf von mehr als 100 neuen Kitas aus, insgesamt werden dort rund 3.000 zusätzliche Plätze benötigt", so Signa-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber zur Zeitung. "Wir tragen dazu bei, den sehr hohen Bedarf an Kitas künftig in Deutschland zu lindern."

Signa will die Kitas nicht selbst betreiben. In einzelnen Projektgesellschaften werden Kitas in Holzrahmenbauweise erstellt und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden an entsprechende gemeinnützige Betreiber für mindestens 20 Jahre vermietet, heißt es auf der Homepage. Die Holzrahmenbauweise ermögliche es, die Projekte in einer Kernbauzeit von 16 Wochen nach Erteilung der Baugenehmigung zu realisieren.


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