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Sarah Wiener: Veganismus ist eine „Mangelernährung"

Sarah Wiener beim Nudeltest
Sarah Wiener beim NudeltestEPA
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Besonders bei Kindern sei diese Kost "absurd und nicht sinnvoll", meint die prominente Fernsehköchin.

Die deutsch-österreichische Fernsehköchin Sarah Wiener (53) hält offenbar wenig von der neuen Mode der veganen Ernährung. Im Vorfeld des am 1. November, also zu Allerheiligen, angesiedelten Welt-Vegan-Tags warnte sie vor allem davor, Kinder vegan zu ernähren. Veganismus sei eine „diätische Mangelernährung" und Kinder so zu ernähren „absurd und nicht sinnvoll".

Wichtiger sei es, Kinder aufzuklären, damit sie selbst wählen könnten. Man dürfe auch nicht eine Ernährungsweise propagieren, mit der „nur zusätzliche Chemie vor Mangelernährung schützt", sagte Wiener. Vor Jahren hätten sich Leute über Analogkäse auf Pizze echauffiert; heute werde "das gleiche Produkt vegan gelabelt doppelt so teuer wie Bio-Käse verkauft".

Wenn Honig Ausbeutung ist

Veganer sind Menschen, die auf jede Nahrung tierischer Herkunft verzichten, etwa auf Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Milch, Eier, ja mitunter auch auf Honig. Es gehe darum, Respekt vor den Lebewesen zu haben und deren Ausbeutung zu vermeiden; bisweilen werden auch gesundheitliche Gründe angeführt. Konsequente Veganer lehnen auch andere tierische Produkte ab, etwa solche aus Schafwolle, Leder und Daunen, bisweilen auch die Haltung von Haustieren.

In Deutschland bezeichnen sich laut einer Studie des Marktforschungsinstituts YouGov 0,7 Prozent der Bürger als strenge Veganer, weitere 0,4 Prozent verzichten weitestgehend auf tierische Produkte.

(APA/Red.)