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FPÖ: Hetze- und Rassismus-Vorwürfe gegen Höbart

Der Abgeordnete Höbart hatte auf seiner Facebook-Seite Flüchtlinge verhöhnt, die mit dem Boot nach Europa übersetzen.

Die FPÖ sieht sich derzeit nicht nur mit Antisemitismus-Vorwürfen gegen ihre Abgeordnete Susanne Winter konfrontiert, sondern auch mit Vorwürfen der Hetze und des Rassismus gegen den Mandatar Christian Höbart. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid forderte am Montag den Rücktritt sowohl von Winter als auch von Höbart.

Höbart hatte auf seiner Facebook-Seite Flüchtlinge verhöhnt, die mit dem Boot nach Europa übersetzen. "Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön...", hatte der FPÖ-Abgeordnete gepostet.

Schmid: "Zynisch und menschenverachtend"

"Angesichts von mehreren tausend Toten, die auf der Flucht ertrunken sind, ist es zynisch und menschenverachtend, ein Kinderlied zu zitieren, in dem sinngemäß von einer lustigen Seefahrt die Rede ist", sagte Schmid am Montag in einer Aussendung. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erinnert daran, dass Höbart bereits vor einem Jahr Asylwerber als "Erd- und Höhlenmenschen" beschimpft habe.

Er sieht in den Äußerungen von Winter und Höbart "ein Indiz dafür, dass es in der FPÖ offenbar einen Wettbewerb gibt, in dem sich die Blauen gegenseitig in Sachen Hetze und Rassismus übertrumpfen wollen."

(APA)