Thiem verliert den Tie-Break-Krimi

(c) AFP (MIGUEL MEDINA)

Trotz eines Matchballs musste sich Dominic Thiem beim Masters-1000-Turnier in Paris dem Südafrikaner Kevin Anderson geschlagen geben.

Der Niederösterreicher Dominic Thiem hat am Mittwoch in Paris seinen ersten Sieg gegen Kevin Anderson nur hauchdünn verpasst. Der 22-Jährige unterlag dem Südafrikaner beim Masters-1000-Turnier 7:6(3), 6:7(4), 6:7(5). Damit ist die Saison von Österreichs Nummer eins beendet, bei einem Erfolg im vierten Duell mit Anderson hätte es ein Achtelfinal-Duell mit dem Sapnier Rafael Nadal gegeben.

Thiem hatte gegen Anderson 2014 in Tokio sowie heuer bei den Australian und US Open verloren. Diesmal schien er schon auf einen klaren Sieg hinzusteuern, hatte bei 5:3 im zweiten Satz Matchball. Doch Anderson schaffte im letzten Moment noch das Rebreak und setzte sich im Tiebreak nach einem 4:4 klar durch. Im ersten Tiebreak des Matches hatte hingegen Thiem nach 3:0 und 5:1-Führung sicher die Oberhand behalten.

Im Satz drei waren die Aufschläger lange unantastbar, wobei Anderson voraus servierte. Bei 5:4 erarbeitete sich der Weltranglisten-Zwölfte seinen ersten Matchball, ließ ihn aber aus. Postwendend fand Thiem zwei Breakbälle zur 6:5-Führung vor, doch auch da blieb der Aufschläger Sieger. Fast logisch ging es erneut ins Tiebreak. Auch dieses war bei einigen Mini-Breaks hart umkämpft, nach 2:45 Stunden setzte sich aber Anderson durch.

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