Wiener Börse am Abend: Kleines Plus nach ruhigem Handelstag

Nach einem angetrieben von einem guten Börsenumfeld festen Start, gab der ATX einen Großteil seiner anfänglichen Gewinne im Verlauf wieder ab.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei moderatem Volumen mit etwas höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 15,61 Punkte oder 0,74 Prozent auf 2.133,13 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund zwölf Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.145 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:

  • Dow Jones/New York -0,33 Prozent
  • DAX/Frankfurt -0,13 Prozent
  • FTSE/London -0,07 Prozent
  • CAC-40/Paris +0,21 Prozent.

Nach einem angetrieben von einem guten Börsenumfeld festen Start, gab der ATX einen Großteil seiner anfänglichen Gewinne im Verlauf wieder ab. Das Geschäft verlief dabei Aktienhändlern zufolge ruhig, Unternehmensnachrichten lagen kaum vor und auch die Umsätze blieben großteils moderat.

Größere Gewinne verbuchten am Dienstag vor allem einige Immobilienwerte. So stiegen Immoeast um 8,05 Prozent auf 1,88 Euro. Das Unternehmen hat am Dienstag die Verlängerung zahlreicher Mietverträge in Osteuropa vermeldet. CA Immo Anlagen legten 6,59 Prozent auf 6,15 Euro zu. Immofinanz stiegen um 4,76 Prozent auf 1,54 Euro.

Gut gesucht waren bei größeren Umsätzen auch die Post-Aktien und gewannen 3,59 Prozent auf 19,89 Euro. Bwin stiegen um 3,47 Prozent auf 29,50 Euro. Unter den Indexschwergewichten stiegen OMV bei hohen Umsätzen um 2,26 Prozent auf 29,45 Euro. Nachgefragt waren auch Verbund und stiegen um 2,00 Prozent auf 36,29 Euro. Auch andere Energie- und Ölwerte in Europa konnten am Dienstag zulegen.

voestalpine befestigten sich nach einer Empfehlung durch die Credit Suisse nur leicht um 0,66 Prozent auf 19,95 Euro. Die Analysten haben ihr Kursziel für die Aktie von 20 auf 26 Euro erhöht und ihre Einstufung "outperform" bekräftigt.

Unter Druck kamen Telekom Austria und fielen um 1,53 Prozent auf 10,29 Euro. Andritz gaben um 3,53 Prozent auf 29,23 Euro nach. Größter Verlierer im prime market waren bei allerdings schwachen Umsätzen AT&S mit einem Minus von 5,26 Prozent auf 3,78 Euro. Tagesgewinner waren bei ebenfalls wenig Umsatz A-Tec mit einem Plus von 8,09 Prozent auf 9,35 Euro.

(APA)

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