"Milan hat noch nie einen seiner stärksten Spieler verkauft. Das ist eine epochale Wende für den Klub", meinte die Mailänder Legende. Ein Sieg in der Champions League werde so "geradezu utopisch".
Paolo Maldini, der zurückgetretene Kapitän des AC Milan, hat den Verkauf von Mittelfeldstar Kaka an Real Madrid scharf kritisiert. "Milan hat noch nie einen seiner stärksten Spieler verkauft. Das ist eine epochale Wende für den Klub", sagte der Rekordspieler der "Rossoneri" am Dienstag in Mailand. Ohne den Brasilianer sieht Maldini den italienischen Top-Club deutlich geschwächt: "Ein Sieg in der Champions League wird so zu einem geradezu utopischen Ziel."
Mit den Millionen aus dem Transfer macht Milan nun Jagd auf Stürmer Edin Dzeko vom deutschen Meister VfL Wolfsburg. Der italienische Klub hat bereits schriftlich sein Interesse an dem europaweit begehrten Topspieler formuliert, sich aber zunächst einmal eine Abfuhr geholt. Der VW-Klub hat den Bosnier als "unverkäuflich" bezeichnet. Auch die kolportierte Ablösesumme von 30 Millionen Euro scheint den deutschen Meister (noch) nicht zu beeindrucken. Dzeko, der 26-fache Saisontorschütze, soll sich nach übereinstimmenden Medienberichten mit Milan bereits einig sein.
(Ag./Red.)