Regierung verlängert Bundesheer-Auslandseinsätze

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Im Kosovo dürfen weiterhin bis zu 600 österreichische Soldaten in den Nato-Einsatz KFOR geschickt werden.

Der Ministerrat verlängert am heutigen Dienstag routinemäßig einige Auslandseinsätze des Bundesheers bis Ende 2016. Davon betroffen ist unter anderem die derzeit größte Bundesheer-Mission im Kosovo: So dürfen weiterhin bis zu 600 österreichische Soldaten in den Nato-Einsatz KFOR geschickt werden.

Fortgesetzt wird aber auch die Entsendung von bis zu 230 Bundesheer-Angehörigen zur Bildung operativer Reservekräfte (Operational Reserve Force-Bataillons - ORF) im Kosovo. Die ORF-Bataillone wurden eingerichtet, um auf Spannungen und Krisen rasch durch Verstärkung der Einsatzkräfte reagieren zu können.

Weitere Beschlüsse im Ministerrat betreffen die OSZE-Mission in Moldau, wo bis zu zehn Bundesheer-Angehörige unter anderem an der Vernichtung überalteter beziehungsweise überschüssiger Munition mitwirken sowie bis zu zwei Soldaten in Kroatien für den "RACVIAC"-Einsatz am Zentrum zur Förderung von Sicherheitskooperationen zwischen den Staaten Südosteuropas.

(APA)

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