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Zeitung „Die Welt“ trennt sich von Kolumnist Matussek

Matthias Matussek
Matthias Matussek(c) Die Presse (Stanislav Jenis)
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Der Journalist wurde wegen eines Facebook-Postings kritisiert. Er beschimpfte die „Welt“-Chefredakteure daraufhin als „durchgeknallte Arschlöcher“.

In der Berliner Redaktion der „Welt“ gingen am Dienstag die Wogen hoch. Der Kolumnist Matthias Matussek (davor 25 Jahre beim „Spiegel“) hatte am Samstag auf Facebook gepostet, „dass der Terror von Paris die Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen werde“ – und diese Einschätzung mit einem grinsenden Smiley versehen. Daraufhin wurde er von den „Welt“-Chefs öffentlich kritisiert. Am Dienstag verteidigte er sich und beschimpfte die Chefredakteure als „durchgeknallte Arschlöcher“. Die Zeitung trennte sich daraufhin mit sofortiger Wirkung von dem Autor.

 

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(Red.)