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Geiselnahme in Mali endet blutig: "27 Leichen gefunden"

une scene d intervation des forces de l ordre Maliens ce vendredi 20 novembre devant l hotel Radison
Spezialkräfte vor dem Hotel Radisson Bluimago/PanoramiC
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Ticker-NachleseTerroristen griffen ein Luxushotel in Malis Hauptstadt an. Eine mit al-Qaida verbündete Gruppe bekannte sich zur Tat. Die Geiselnahme ist mittlerweile zu Ende, zwei Angreifer wurden getötet.

  • Bewaffnete haben am Freitag ein bei Ausländern beliebtes Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako angegriffen und nach Hotel-Angaben 170 Geiseln genommen. Die Geiselnahme ist mittlerweile zu Ende. UN-Blauhelme zählten mindestens 27 Leichen im Hotel. Zwei Angreifer wurden getötet. Das malische Sicherheitsministerium teilte mit, dass sich weitere Terroristen noch Feuergefechte mit den Sicherheitskräften im Hotel liefern. Sie haben aber keine Geiseln mehr in ihrer Gewalt.
  • Malische Sicherheitskräfte hatten Freitagmittag das Hotel gestürmt. Auch französische Spezialkräfte waren vor Ort. 
  • Die in Nordmali aktive und mit al-Qaida verbündete Terrororganisation al-Mourabitoun hat sich mittlerweile via Twitter zu dem Angriff bekannt.
  • Die Geiselnahme begann laut den Sicherheitskräften am frühen Morgen mit einer Schießerei. Die Männer hätten gefeuert und gerufen "Allahu akbar" (Gott ist groß). Zwei bis zehn Angreifer sollen sich in dem Gebäude befinden.
  • Islamistische Kämpfer hatten den Norden Malis Anfang 2012 erobert, wurden 2013 aber von der französischen Armee zurückgedrängt. UN-Blauhelme sind im Einsatz, auch österreichische Soldaten. Es kommt immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen.

(APA/AFP/Reuters)