Qualität hat auch in Krisenzeiten Bestand!

Salzburg Tourismus
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Nestlé, Audi, Siemens, UNIQA, Credit Suisse sowie
die Freunde der Salzburger Festspiele sind wichtige
Garanten dafür, dass die Salzburger Festspiele
ihre singuläre Position sichern können.

Wenn im Sommer das Barockjuwel Salzburg zum Festival-Dorado wird, bedeutet das auch einen finanziellen Kraftakt. Qualität hat ihren Preis. Der muss gezahlt werden - und hier steht an erster Stelle das Publikum, das die Karten kauft. Die öffentliche Hand, also Bund, Land und Gemeinde, außerdem die Wirtschaft durch den Tourismusförderungsfonds ­tragen einen weiteren Teil dazu bei, dass im Festspielbezirk der Vorhang aufgehen kann. Dann sind es natürlich noch die fünf seit Jahren treuen Hauptsponsoren (Nestlé, Audi, Siemens, UNIQA, Credit Suisse) sowie der Verein der Freunde der Salzburger Festspiele, ohne deren Beitrag bei den Festspielen vieles nicht möglich wäre. Da mögen in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Kurse purzeln, die Sponsoren bleiben ihren Festspielen treu. Eine Treue, die sich begründen lässt: So ist etwa für Credit ­Suisse „Kultur wesentlicher Bestandteil unserer kollektiven Identität. Sie ist Spiegel der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit wichtigen Zeitfragen und damit höchst aktuell, verweist gleichzeitig aber auch auf ihre geschichtliche Herkunft und Entwicklung." Davon kann auch die Wirtschaftskrise das Unternehmen nicht abbringen. Die Credit Suisse sieht ihre Engagements als „langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit und wird die bestehenden Verträge wie geplant weiterführen und auch nutzen. Auslaufende Verträge werden - wie üblich und unabhängig von der aktuellen Wirtschaftslage - auf ihren Businessnutzen überprüft und beurteilt und dann je nach Entscheid neu verhandelt. Wir haben im Zuge der Finanzmarktkrise bis jetzt im Kultursponsoring keinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert." ­Credit
Suisse ist seit 2006 Hauptsponsor der Salzburger Festspiele und bleibt bis mindes­tens 2012 Partner des renommierten Festivals.

Auch für Peter Brabeck-Letmathe, Chairman von Nestlé, sind Kunst und Kultur und damit das seit 1991 bestehende Engagement in Salzburg gerade jetzt besonders wichtig: „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden sämtliche Ausgaben mehrfach hinterfragt. Aktivitäten, die nicht das Kerngeschäft betreffen, werden zusätzlich auf ihre absolute Notwendigkeit und die ­Bedeutung für das Unternehmen untersucht. Die Frage der Sinnhaftigkeit einer Sponsoringpartnerschaft und der mögliche Imagetransfer für ein Unternehmen bzw. die Erreichung wichtiger Zielgruppen mittels ausgewählter Botschaften sind wichtige Kriterien im Rahmen der Entscheidungsfindung für ein Sponsoring­engagement. Wenn die positiven Aspekte überwiegen, macht es auch in Krisenzeiten Sinn, Kunst- und Kultursponsoring durchzuführen.

Bei all den negativen Botschaften, mit denen wir tagtäglich konfrontiert sind, ist es wichtig, andere Aspekte des ­Lebens, die uns Kraft geben und aus denen wir Energie schöpfen können, zu ermöglichen. In diesem Sinne können Kunst und Kultur in Zeiten der Krise Hoffnung, Kraft und Freude geben. Wenn wir mit unserem Sponsoringengagement das ermöglichen können, haben wir auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet."

UNIQA und die Salzburger Festspiele sind seit 2001 Sponsoringpartner. Und UNIQA agiert in ihrer Markenpolitik langfristig: „Unsere Kultursponsoringaktivitäten sind ein wesentlicher Teil der Verpflichtungen, die wir als großes Unternehmen und auch als größter Kunstversicherer Österreichs gegenüber der Gesellschaft haben." Entscheidend dafür, welche Veranstaltungen für Sponsoring auch in wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten ­weiter interessant sind, sind für UNIQA Qualität und Effizienz. Und es sind für ein Wirtschaftsunternehmen umsetzbare und vernünftige Spielregeln notwendig. Denn, Stichwort: „Antikorruptionsgesetz", „es muss sichergestellt sein, dass kosteneffi­zientes Networking und Gastfreundschaft nicht kriminalisiert werden", meint man bei UNIQA. Für Generaldirektor Konstantin Klien steht jedenfalls fest: „Durch die Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen erfährt UNIQA Imagegewinn und gesteigerte ­Bekanntheitswerte. Darüber hinaus haben wir die Möglichkeit, rund um ein weltbekanntes Kulturereignis vielfältige Aktivitäten zu setzen und diese für eine Reihe von Businesskontakten zu nutzen."

Genauso hält Siemens an seiner Unterstützung Salzburgs fest, obwohl „natürlich in Krisenzeiten alle Kos­tenfaktoren auf dem Prüfstand stehen. Auch für Kultursponsoring verschärfen sich damit die Rahmenbedingungen, und auch Siemens Österreich musste hier Einschränkungen vornehmen. Die traditionelle Kooperation zwischen den Salzburger Festspielen und Siemens bleibt aber aufrecht", so Brigitte Ederer. Die technische Kompetenz einzubringen, ist für Siemens dabei von Bedeutung. Siemens sponsert seit 1996 die Salzburger Festspiele, seit 1999 als Hauptsponsor. Durch die ­finanzielle und technische Unterstützung leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der künstlerischen Qualität. Dabei steht die Technik als Transfermedium im Mittelpunkt, um Kunst und Kultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So entstanden 2002 auch die „Siemens Festspielnächte", bei denen Opernproduktionen für ein breites Publikum kostenlos auf einer Leinwand am Kapitelplatz über­tragen werden.

Die Einzigartigkeit der Festspiele ist für Audi ein wesentlicher Grund für die seit 1995 bestehende Partnerschaft: Tradition und Innovation - die Salzburger Festspiele verstehen es immer wieder aufs Neue, diese beiden scheinbaren Antipoden zu einer perfekten Synthese zu verschmelzen. Höchste Qualität und der Drang, innovative Impulse für die Zukunft zu setzen - das verbindet Audi und die Festspiele. Seit 1995 engagiert sich ­Audi als Hauptsponsor, ermöglichte Neuinszenierungen und unterstützte den Bau des „Hauses für Mozart". „Und die Audi Night am Eröffnungswochen­ende fehlt mittlerweile in keinem Kalender von Prominenten aus Wirtschaft, Kultur und Society mehr", freut sich der Autohersteller. Gleichzeitig fußt auch Audi auf einer langen Tradition, die Marke ­feiert 2009 ihr 100-Jahr-Jubiläum. Und eines ist dabei tief im Bewusstsein des Unternehmens verankert: „Nur wer seine gesellschaftlichen und kulturellen Wurzeln kennt, vermag die Zukunft immer wieder mit neuen Ideen zu gestalten. Kunst und Kultur sind für jeden Menschen eine Bereicherung - und Kreativität ist auch für uns bei Audi wichtig. Die Marke Audi lebt einen hohen Anspruch, das gilt für die Automobile wie für das kulturelle Engagement mit renommierten Festivals und ambitionierter Nachwuchsförderung. Deshalb ist es eine besondere Freude, dass uns die Salzburger Festspiele auch dieses Jahr wieder mit ihrem einzigen Gastspiel weltweit bei den Audi Sommerkonzerten in Ingolstadt besuchen. So können auch die Menschen an unserem Stammsitz an dieser außergewöhnlichen Partnerschaft teilhaben", meint man bei Audi.

Auch für Peter Brabeck-Letmathe eröffnet sich mit der Unterstützung der Festspiele eine einmalige Konstellation für Nestlé: „Die Salzburger Festspiele als renommiertestes Musik­festival der Welt und Nestlé als weltweit führendes Unternehmen in Nutrition, Gesundheit und Wellness verbindet, wie schon unser Slogan besagt, eine gemeinsame Leidenschaft für Qualität. Das ständige Bestreben, Tradition und Innovation zu verbinden und auf der Basis der langjährigen Erfolgsgeschichte immer wieder Neues zu entwickeln, ist ein weiterer Aspekt, der uns ­gemeinsam ist." Damit diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft durch das Feuer der Leidenschaft - und natürlich auch durch die immens wichtigen Beiträge der Mitglieder - genährt wird, dafür sorgt der Verein der Freunde der Salzburger Festspiele. In diesem Jahr gibt es sogar ein eigenes Freunde-Departement für junge Erwachsene bis 40 Jahren: NXG, „Next Generation", heißt es und wurde initiiert, um auch jüngere Menschen verstärkt zum Besuch der Festspiele zu animieren und gerade in schwierigen Zeiten für Kultur zu begeistern.

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