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Die nicht ganz unpolitische Führungscrew in staatsnahen Unternehmen

02.01.2017 um 17:52
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Georg Pölzl: Der bisherige Chef von T-Mobile Deutschland übernimmt am 1. Oktober die Führung der Post. Pölzl, der als bürgerlich-liberal gilt, folgt auf Anton Wais. Der ehemalige Siemens-Manager ist ein rotes Urgestein, er hat sich mit Sparmaßnahmen in der SPÖ unbeliebt gemacht.
Georg Pölzl: Der bisherige Chef von T-Mobile Deutschland übernimmt am 1. Oktober die Führung der Post. Pölzl, der als bürgerlich-liberal gilt, folgt auf Anton Wais. Der ehemalige Siemens-Manager ist ein rotes Urgestein, er hat sich mit Sparmaßnahmen in der SPÖ unbeliebt gemacht.
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Peter Malanik und Andreas Bierwirth: Die AUA wird lange im "Proporz-System" geführt, bevor mit Vagn Sörensen ein nicht zuordenbarer Fachmann kommt. Auf den ÖVP-nahen Ötsch folgt das politisch "farblose" Duo Bierwirth/Malanik.
Peter Malanik und Andreas Bierwirth: Die AUA wird lange im "Proporz-System" geführt, bevor mit Vagn Sörensen ein nicht zuordenbarer Fachmann kommt. Auf den ÖVP-nahen Ötsch folgt das politisch "farblose" Duo Bierwirth/Malanik.
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Mit Wolfgang Ruttenstorfer steuert ein deklarierter Roter die OMV. Vor wenigen Wochen steht mit Gerhard Roiss aber sein Nachfolger fest. Roiss gilt als politisch schwer zuordenbar, er wird Ruttensteiner im März 2011 ablösen.
Mit Wolfgang Ruttenstorfer steuert ein deklarierter Roter die OMV. Vor wenigen Wochen steht mit Gerhard Roiss aber sein Nachfolger fest. Roiss gilt als politisch schwer zuordenbar, er wird Ruttensteiner im März 2011 ablösen.
(c) AP (LILLI STRAUSS)
Hannes Ametsreiter: Bis Ende der 90er-Jahre war die Telekom Austria ein deutlich rot eingefärbter Konzern. Mit Heinz Sundt übernahm 2000 ein Bürgerlicher das Kommando. Seither dominiert die Farbe Schwarz, wenngleich Boris Nemsic als unzuordenbar gilt. Ametsreiter gilt als ÖVP-nah.
Hannes Ametsreiter: Bis Ende der 90er-Jahre war die Telekom Austria ein deutlich rot eingefärbter Konzern. Mit Heinz Sundt übernahm 2000 ein Bürgerlicher das Kommando. Seither dominiert die Farbe Schwarz, wenngleich Boris Nemsic als unzuordenbar gilt. Ametsreiter gilt als ÖVP-nah.
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Die Verstaatlichtenholding ÖIAG war stets in rot-schwarzen Hände, wobei die Kanzlerpartei SPÖ den Ton angab. Erst im Jahr 2001 wurden mit Peter Michaelis und Rainer Wieltsch zwei Bürgerliche an die Spitze der Verstaatlichten-Holding gehievt. Seit 2006 reagiert Michaelis allein.
Die Verstaatlichtenholding ÖIAG war stets in rot-schwarzen Hände, wobei die Kanzlerpartei SPÖ den Ton angab. Erst im Jahr 2001 wurden mit Peter Michaelis und Rainer Wieltsch zwei Bürgerliche an die Spitze der Verstaatlichten-Holding gehievt. Seit 2006 reagiert Michaelis allein.
(c) APA (Roland Schlager)
Peter Klugar gilt als rotes Urgestein. Mit seiner Bestellung (2008) beendete die SPÖ ein schwarzes Gastspiel. Mit Martin Huber wurde ein ÖVP-Mann an die Spitze der roten Bahn gehievt. Huber löste den erfolglosen und politisch nicht punzieren Rüdiger vorm Walde ab.
Peter Klugar gilt als rotes Urgestein. Mit seiner Bestellung (2008) beendete die SPÖ ein schwarzes Gastspiel. Mit Martin Huber wurde ein ÖVP-Mann an die Spitze der roten Bahn gehievt. Huber löste den erfolglosen und politisch nicht punzieren Rüdiger vorm Walde ab.
(c) AP (Hans Punz)
Alois Schedl/Klaus Schierhackl: In der staatlichen Autobahngesellschaft Asfinag ist die Welt noch heil - zumindest aus politischer Sicht: Zwei klar zuordenbare Manager führen die Geschäfte.
Alois Schedl/Klaus Schierhackl: In der staatlichen Autobahngesellschaft Asfinag ist die Welt noch heil - zumindest aus politischer Sicht: Zwei klar zuordenbare Manager führen die Geschäfte.
(c) Michaela Bruckberger
Wolfgang Anzengruber: Bis Mitte der 90er-Jahre war der Verbund eine rote Hochburg. Mit dem Abschied von Walter Fremuth wurde der Proporz zwar nicht abgeschafft, seither wird der Konzern aber von ÖVP-nahen Vorständen dominiert. Der angesehene Manager Anzengruber gilt als bürgerlich.
Wolfgang Anzengruber: Bis Mitte der 90er-Jahre war der Verbund eine rote Hochburg. Mit dem Abschied von Walter Fremuth wurde der Proporz zwar nicht abgeschafft, seither wird der Konzern aber von ÖVP-nahen Vorständen dominiert. Der angesehene Manager Anzengruber gilt als bürgerlich.
(c) Clemens Fabry
Gerhard Schmid/Herbert Kaufmann/Ernest Gabmann (v.l.): Am Flughafen Wien regieren Wien und Niederösterreich über drei Vorstände: zwei rote (Kaufmann, Schmid) und einen schwarzen (Gabmann).
Gerhard Schmid/Herbert Kaufmann/Ernest Gabmann (v.l.): Am Flughafen Wien regieren Wien und Niederösterreich über drei Vorstände: zwei rote (Kaufmann, Schmid) und einen schwarzen (Gabmann).
(c) APA (Roland Schlager)
Wolfgang Eder: Der Manager des Stahlriesen wird zwar immer wieder der SPÖ zugeordnet, wogegen sich Eder allerdings heftig zur Wehr setzt. Er habe kein Parteibuch und sei auch keiner Partei verpflichtet, wie der Chef des traditionell tiefroten Unternehmens betont.
Wolfgang Eder: Der Manager des Stahlriesen wird zwar immer wieder der SPÖ zugeordnet, wogegen sich Eder allerdings heftig zur Wehr setzt. Er habe kein Parteibuch und sei auch keiner Partei verpflichtet, wie der Chef des traditionell tiefroten Unternehmens betont.
(c) APA (HELMUT FOHRINGER)

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