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Flüchtlinge: Container für Bruckneudorf empören Darabos

Archivbild: Norbert Darabos
Archivbild: Norbert DarabosClemens Fabry / Die Presse
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Soziallandesrat Darabos kündigt "immense Widerstände" gegen die geplanten 80 Container zur Unterbringung von Flüchtlingen am Truppenübungsplatz Bruckneudorf an.

Empört regierte am Mittwoch Burgenlands Soziallandesrat Norbert Darabos (SPÖ) auf die Ankündigung der Aufstellung von 80 Containern zur Unterbringung von Flüchtlingen am Areal des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf. Innen- wie auch Verteidigungsministerium hätten das Burgenland "in keinster Weise" über ihr Vorhaben informiert, so Darabos in einer Aussendung.

"Es ist unverantwortlich, in einer Gemeinde wie Bruckneudorf mit 2.956 Einwohnern, rund 400 traumatisierte Flüchtlinge unterzubringen. Diese Anzahl ist eindeutig zu viel", erklärte Darabos. Der SPÖ-Politiker bezeichnete "das Vorgehen der Bundesregierung gegenüber dem Burgenland als äußerst unfreundlichen Akt" und kündigte "immense Widerstände der Gemeinde wie auch der Politik an".

"Wir arbeiten auf Hochtouren, um innovative Lösungen zur Erfüllung der Quote zu finden. Im Burgenland setzen wir auf möglichst kleine Einheiten bei der Unterbringung von Asylsuchenden und bemühen uns um eine verträgliche Relation zur Bevölkerungsgröße. Es ist eine bodenlose Frechheit, dass uns die Regierung in unserer Arbeit so in den Rücken fällt", so der Landesrat.

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(APA)