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Punkteabzug und 40.000 Euro Strafe für Austria Salzburg

Austria Salzburg gegen LASK
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Die Verschiebung des Risikospiels gegen den LASK kommt den insolventen Aufsteiger noch einmal teuer zu stehen.

Der Lizenzausschuss der Fußball-Bundesliga (Senat 5) hat am Donnerstag den Erste-Liga-Klub SV Austria Salzburg mit dem Abzug von sechs Punkten und einer Pönale von 40.000 Euro bestraft. Die Sanktionen wurden laut Mitteilung der Bundesliga wegen der von Ende August bis Mitte November andauernden Nichterfüllung eines A-Kriteriums (Stadion-Verfügbarkeit) verhängt. Ein Protest kann eingebracht werden.

Die Bundesliga betonte, dass die Sanktionierung unabhängig von dem laut Klub-Presseaussendung vom Mittwoch geplanten Sanierungsverfahren erfolgte. Der Club habe mitgeteilt, dass der diesbezügliche Antrag bei Gericht noch nicht eingebracht worden sei.

"Bei dem sanktionierten Bestimmungsverstoß und der durch den Klub geplanten Eröffnung eines Sanierungsverfahrens handelt es sich um zwei verschiedene Sachverhalte, die getrennt voneinander betrachtet werden müssen. Bei der Strafbemessung musste unabhängig von den Folgen eines allfälligen Insolvenzverfahrens insbesondere auch die Präventionswirkung berücksichtigt werden", sagt der Senat-5-Vorsitzende Thomas Hofer-Zeni in einer Aussendung.

Der Senat 5 hatte Austria Salzburg bereits Anfang Oktober wegen der vorübergehenden Nichterfüllung des genannten A-Kriteriums eine Strafzahlung von 20.000 Euro auferlegt. Der folgende Protest des Klubs wurde wegen Fristversäumnis zurückgeweisen.

(APA)