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VW-Führung soll von CO2-Abweichungen gewusst haben

APA/dpa/Uwe Zucchi
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Ein Zusammenhang zwischen dem nicht mehr erhältlichen Drei-Liter-Auto und dem Wissen über Abweichen sei laut VW nicht gegeben.

Die VW-Führung soll einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge bereits im Frühjahr von Abweichungen bei CO2-Werten einzelner Automodelle gewusst haben. Auch aus diesem Grund soll der damalige Konzernchef Martin Winterkorn wegen auffälliger Messwerte den Verkauf des Polo TDI "BlueMotion" gestoppt haben. Ein VW-Sprecher bezeichnete das als "reine Spekulation".

Die Sparversion des VW Polo TDI Bluemotion wurde bereits im Mai aus dem Programm genommen. Auf dem Papier lag der Verbrauch bei 3,1 Litern pro 100 Kilometer. Dafür wurde aber im Vergleich zur "Normalversion" ein Aufschlag von knapp 1300 Euro fällig. Laut VW sei das Auto wegen der zu geringen Nachfrage vom Markt genommen.

Unabhängig davon werde seit Bekanntwerden der Abweichungen bei CO2-Abgaswerten geprüft, welche Modelle betroffen sind. "Ob bei diesem Modell die CO2-Angaben vom Katalogwert abweichen, ist Gegenstand der aktuell laufenden Untersuchungen", hieß es von VW.

Anfang November hatte VW neben den bekannten Abgas-Manipulationen "Unregelmäßigkeiten" beim CO2-Ausstoß öffentlich gemacht. Betroffen sind bis zu 800.000 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat und Skoda.

 

(APA/DPA)