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Tote bei Explosion in einem Lokal in Kairo

Ein ehemaliger Angesteller soll einen Molotow-Sprengsatz gezündet haben. Offenbar gibt es keinen politischen Hintergrund.

Bei einer Explosion in einem Lokal in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind mindestens 12 Menschen getötet worden. Der Fernsehsender al-Jazeera berichtete von 18 Toten. Aus ägyptischen Sicherheitskreisen hieß es, die Detonation sei durch einen Molotow-Cocktail ausgelöst worden.

Bei dem Täter soll es sich demnach um einen ehemaligen Angestellten handeln, der entlassen worden war. Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Tat keinen politischen Hintergrund habe, meldete die Nachrichtenseite Al-Masry Al-Youm. Möglicherweise habe es Streit zwischen Angestellten und Besuchern gegeben. 

In Ägypten kommt es immer wieder zu islamistisch motivierten Anschlägen, die sich zumeist gegen die Sicherheitskräfte richten. Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Sommer 2013 durch das Militär nach Massenprotesten haben Islamisten Hunderte Soldaten und Polizisten getötet.

(Reuters, red)