Opel-Verkauf soll bis 15. Juli unterschriftsreif sein

Flags fly at main entrance of Opel assembly plant in Antwerp
Flags fly at main entrance of Opel assembly plant in Antwerp(c) REUTERS (Thierry Roge)
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Opel-Käufer Magna prüft derzeit die Bücher des Unternehmens, die Aufteilung der Märkte für Opel ist jedoch noch nicht vereinbart. Auch die Zukunft von GM in Russland ist nicht geklärt.

Der Verkauf von Opel an das Konsortium um den Autozulieferer Magna soll Kreisen zufolge bis zum 15. Juli unterschriftsreif sein. "Es war vereinbart, dass Magna und GM am 15. Juli ihre Verhandlungen so weit abgeschlossen haben, dass im Grunde genommen ein Vertrag erstellt werden kann", sagte ein Insider.

Ein GM-Europa-Sprecher wollte den Termin nicht bestätigen, sagte aber: "Ziel ist es in der Tat, eine solche Vereinbarung zu erreichen." Magna lehnte eine Stellungnahme ab.

Verhandlungen über Märkte

Nach der geplanten Vertragsunterzeichnung Mitte Juli soll der Einstieg von Magna und der russischen Sberbank bei Opel nach bisherigen Unternehmensangaben bis September unter Dach und Fach sein. Das entspricht in etwa auch dem Zeitplan der Opel-Treuhandgesellschaft, die bis zum Verkauf an einen Investor vorübergehend 65 Prozent der Opel-Anteile hält.

Derzeit prüft Magna die Bücher von Opel, nachdem sich die US-Mutter GM, der österreichisch-kanadische Autozulieferer und die Bundesregierung auf eine Grundsatzvereinbarung geeinigt haben. Wichtige Punkte wie der künftige Vertrieb von Opel in Auslandsmärkten und die Zukunft der GM-Werke in Russland sind jedoch noch ungeklärt.

Auch Magna-Co-Chef Donald Walker sagte Reuters am Dienstag, in den Gesprächen seien noch einige Punkte offen, darunter der Umgang mit den Pensionsverpflichtungen von Opel.

(APA)

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