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Serbien: Patriarch will Kosovo mit Gewalt verteidigen

Patriarch Irinej
Patriarch Irinej(c) EPA (VALDRIN XHEMAJ)
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"Die Wahrheit" müsse "leider (auch) mit Gewalt verteidigt werden", sagt das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche.

Das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Irinej, will im Kosovo die Interessen seines Landes auch mit Gewalt verteidigen. "Die Wahrheit" müsse "leider (auch) mit Gewalt verteidigt werden", sagte der Würdenträger der im Kosovo erscheinenden serbischen Zeitung "Jedinstvo" vom Samstag.

"Wir beten zu Gott, dass wir niemals in die Lage kommen, unser Land mit Gewalt verteidigen zu müssen", schränkte er jedoch ein. Der fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo hatte sich vor knapp acht Jahren von Serbien abgespalten und wird heute von weit mehr als 100 Staaten als selbstständiger Staat anerkannt.

Serbien und die Kirche betrachten das Gebiet aber weiter als "den heiligsten Ort Serbiens, wo jeder Zoll der Erde mit dem Blut der besten Söhne, Töchter und Kinder unseres Volkes getränkt ist", wie der Patriarch sagte. Im Kosovo liegen viele mittelalterliche serbische Klöster und Schlachtfelder.

(APA/dpa)