Aufräum- Arbeiten
Das Wasser geht, der Schlamm bleibt
In manchen Gegenden Österreichs regnete es in den letzten Tagen eineinhalb bis dreimal so viel wie sonst im ganzen Juni. Die Pegel einiger Hochwasser führenden Flüsse gingen bereits zurück.Im Bild: Die Fischergasse in Melk
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In einigen Gebieten hat sich die Hochwassersituation "deutlich entspannt". Nun geht es ans Aufräumen.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
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In der Süd- und Oststeiermark waren die Bewohner und Einsatzkräfte mit dem Auspumpen von Gebäuden und Wegräumen von Schlamm beschäftigt. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
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"Das Oberflächenwasser ist prinzipiell weg, jetzt müssen die Wasserschäden und die Schlammmassen beseitigt werden", sagte Thomas Meier, Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
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Das Bundesheer hat seine Kräfte für den weiteren Kriseneinsatz und die Aufraumarbeiten auf 650 Mann verstärkt. Ein Bagger beim Räumen in Emmersdorf (Bezirk Melk)
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Auch wenn die Pegelstände wieder sinken, das Hochwasser überflutete noch Wege und Straßen.Im Bild: Die Schiffs-Anlegestelle in Melk.
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"Die Familie NÖ hat großartigen Zusammenhalt bewiesen", dankte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) allen Kräften. Für die Aufräumarbeiten waren im Bezirk Melk und in Wieselburg zwei Züge des Katastrophenhilfsdienstes aufgeboten.Im Bild: Das China-Restaurant Krone in Melk wird gereinigt
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Allein im Bezirk Feldbach wurden rund 30 Hangrutschungen registriert, dazu kommen 30 bis 40 zum Teil massiv beschädigte Gebäude und Dutzende überflutete, verschlammte Keller von Gewerbebetrieben, Häusern und Wirtschaftsgebäuden.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
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In den besonders betroffenen Ortschaften Hatzendorf und Gnas (Bezirk Feldbach) sowie Gosdorf (Bezirk Radkersburg) sind die Aufräumungsarbeiten im Gange.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
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In Niederösterreich standen am Donnerstag etwa 2000 Mitglieder von 187 Feuerwehren im Hochwassereinsatz. In Weißenkirchen (NÖ) wird die Straße gereinigt
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"Dort, wo es extrem geschüttet hat, sind Mengen gefallen, die es normal in zwei Monaten gibt", erklärte ZAMG-Meteorologe Gerhard Hohenwarter.
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Es mussten Keller ausgepumpt und Straßen freigemacht werden. Ein Bewohner von Emmersdorf beim Entfernen von Schlamm
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Auch in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk) konnte, einen Tag nachdem der Ortskern unter Wassers stand, mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.
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Geschätzte 150.000 Euro Hochwasserschaden beklagt Pro Juventute in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk). Die vor kurzem neu eröffnete Wohngemeinschaft LEONA (Leben ohne Nachteile) wurde überflutet, acht Kinder im Alter von drei bis elf Jahren mussten in Sicherheit gebracht werden. Für die nächsten vier Monate ist das Gebäude nicht bewohnbar.
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Soldaten unterstützten die Betroffenen in St. Leonhard. In Gresten und Wieselburg (Bezirk Scheibbs) standen drei Züge des Katastrophenhilfsdienstes im Einsatz.
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"Jetzt gilt alle Aufmerksamkeit der Krisenhilfe und der Unterstützung der Betroffenen", sagte Umweltminister Nikolaus Berlakovich. "Es ist wichtig, dass die Menschen in den Überschwemmungsgebieten so rasch und unbürokratisch wie möglich wieder zur Normalität zurückkommen. Wer rasch hilft, hilft doppelt."
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