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Aufräum- Arbeiten

Das Wasser geht, der Schlamm bleibt

02.01.2017 um 17:55
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Hauptbild • (c) APA (MARKUS LEODOLTER)
In manchen Gegenden Österreichs regnete es in den letzten Tagen eineinhalb bis dreimal so viel wie sonst im ganzen Juni. Die Pegel einiger Hochwasser führenden Flüsse gingen bereits zurück.Im Bild: Die Fischergasse in Melk
In manchen Gegenden Österreichs regnete es in den letzten Tagen eineinhalb bis dreimal so viel wie sonst im ganzen Juni. Die Pegel einiger Hochwasser führenden Flüsse gingen bereits zurück.Im Bild: Die Fischergasse in Melk
(c) Günter Felbermayer
In einigen Gebieten hat sich die Hochwassersituation "deutlich entspannt". Nun geht es ans Aufräumen.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
In einigen Gebieten hat sich die Hochwassersituation "deutlich entspannt". Nun geht es ans Aufräumen.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
(c) APA (MARKUS LEODOLTER)
In der Süd- und Oststeiermark waren die Bewohner und Einsatzkräfte mit dem Auspumpen von Gebäuden und Wegräumen von Schlamm beschäftigt. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
In der Süd- und Oststeiermark waren die Bewohner und Einsatzkräfte mit dem Auspumpen von Gebäuden und Wegräumen von Schlamm beschäftigt. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
(c) APA (MARKUS LEODOLTER)
"Das Oberflächenwasser ist prinzipiell weg, jetzt müssen die Wasserschäden und die Schlammmassen beseitigt werden", sagte Thomas Meier, Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
"Das Oberflächenwasser ist prinzipiell weg, jetzt müssen die Wasserschäden und die Schlammmassen beseitigt werden", sagte Thomas Meier, Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes. Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
(c) APA (MARKUS LEODOLTER)
Das Bundesheer hat seine Kräfte für den weiteren Kriseneinsatz und die Aufraumarbeiten auf 650 Mann verstärkt. Ein Bagger beim Räumen in Emmersdorf (Bezirk Melk)
Das Bundesheer hat seine Kräfte für den weiteren Kriseneinsatz und die Aufraumarbeiten auf 650 Mann verstärkt. Ein Bagger beim Räumen in Emmersdorf (Bezirk Melk)
(c) APA (Helmut Fohringer)
Auch wenn die Pegelstände wieder sinken, das Hochwasser überflutete noch Wege und Straßen.Im Bild: Die Schiffs-Anlegestelle in Melk.
Auch wenn die Pegelstände wieder sinken, das Hochwasser überflutete noch Wege und Straßen.Im Bild: Die Schiffs-Anlegestelle in Melk.
(c) Günter Felbermayer
"Die Familie NÖ hat großartigen Zusammenhalt bewiesen", dankte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) allen Kräften. Für die Aufräumarbeiten waren im Bezirk Melk und in Wieselburg zwei Züge des Katastrophenhilfsdienstes aufgeboten.Im Bild: Das China-Restaurant Krone in Melk wird gereinigt
"Die Familie NÖ hat großartigen Zusammenhalt bewiesen", dankte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) allen Kräften. Für die Aufräumarbeiten waren im Bezirk Melk und in Wieselburg zwei Züge des Katastrophenhilfsdienstes aufgeboten.Im Bild: Das China-Restaurant Krone in Melk wird gereinigt
(c) Günter Felbermayer
Allein im Bezirk Feldbach wurden rund 30 Hangrutschungen registriert, dazu kommen 30 bis 40 zum Teil massiv beschädigte Gebäude und Dutzende überflutete, verschlammte Keller von Gewerbebetrieben, Häusern und Wirtschaftsgebäuden.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
Allein im Bezirk Feldbach wurden rund 30 Hangrutschungen registriert, dazu kommen 30 bis 40 zum Teil massiv beschädigte Gebäude und Dutzende überflutete, verschlammte Keller von Gewerbebetrieben, Häusern und Wirtschaftsgebäuden.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
(c) APA (MARKUS LEODOLTER)
In den besonders betroffenen Ortschaften Hatzendorf und Gnas (Bezirk Feldbach) sowie Gosdorf (Bezirk Radkersburg) sind die Aufräumungsarbeiten im Gange.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
In den besonders betroffenen Ortschaften Hatzendorf und Gnas (Bezirk Feldbach) sowie Gosdorf (Bezirk Radkersburg) sind die Aufräumungsarbeiten im Gange.Aufräumarbeiten in Hatzendorf (Stmk.)
(c) APA (MARKUS LEODOLTER)
In Niederösterreich standen am Donnerstag etwa 2000 Mitglieder von 187 Feuerwehren im Hochwassereinsatz. In Weißenkirchen (NÖ) wird die Straße gereinigt
In Niederösterreich standen am Donnerstag etwa 2000 Mitglieder von 187 Feuerwehren im Hochwassereinsatz. In Weißenkirchen (NÖ) wird die Straße gereinigt
(c) APA (Roland Schlager)
"Dort, wo es extrem geschüttet hat, sind Mengen gefallen, die es normal in zwei Monaten gibt", erklärte ZAMG-Meteorologe Gerhard Hohenwarter.
"Dort, wo es extrem geschüttet hat, sind Mengen gefallen, die es normal in zwei Monaten gibt", erklärte ZAMG-Meteorologe Gerhard Hohenwarter.
(c) Günter Felbermayer
Es mussten Keller ausgepumpt und Straßen freigemacht werden. Ein Bewohner von Emmersdorf beim Entfernen von Schlamm
Es mussten Keller ausgepumpt und Straßen freigemacht werden. Ein Bewohner von Emmersdorf beim Entfernen von Schlamm
(c) APA (Helmut Fohringer)
Auch in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk) konnte, einen Tag nachdem der Ortskern unter Wassers stand, mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.
Auch in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk) konnte, einen Tag nachdem der Ortskern unter Wassers stand, mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.
(c) APA (Helmut Fohringer)
Geschätzte 150.000 Euro Hochwasserschaden beklagt Pro Juventute in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk). Die vor kurzem neu eröffnete Wohngemeinschaft LEONA (Leben ohne Nachteile) wurde überflutet, acht Kinder im Alter von drei bis elf Jahren mussten in Sicherheit gebracht werden. Für die nächsten vier Monate ist das Gebäude nicht bewohnbar.
Geschätzte 150.000 Euro Hochwasserschaden beklagt Pro Juventute in St. Leonhard am Forst (Bezirk Melk). Die vor kurzem neu eröffnete Wohngemeinschaft LEONA (Leben ohne Nachteile) wurde überflutet, acht Kinder im Alter von drei bis elf Jahren mussten in Sicherheit gebracht werden. Für die nächsten vier Monate ist das Gebäude nicht bewohnbar.
(c) APA (Helmut Fohringer)
Soldaten unterstützten die Betroffenen in St. Leonhard. In Gresten und Wieselburg (Bezirk Scheibbs) standen drei Züge des Katastrophenhilfsdienstes im Einsatz.
Soldaten unterstützten die Betroffenen in St. Leonhard. In Gresten und Wieselburg (Bezirk Scheibbs) standen drei Züge des Katastrophenhilfsdienstes im Einsatz.
(c) APA (Helmut Fohringer)
"Jetzt gilt alle Aufmerksamkeit der Krisenhilfe und der Unterstützung der Betroffenen", sagte Umweltminister Nikolaus Berlakovich. "Es ist wichtig, dass die Menschen in den Überschwemmungsgebieten so rasch und unbürokratisch wie möglich wieder zur Normalität zurückkommen. Wer rasch hilft, hilft doppelt."
"Jetzt gilt alle Aufmerksamkeit der Krisenhilfe und der Unterstützung der Betroffenen", sagte Umweltminister Nikolaus Berlakovich. "Es ist wichtig, dass die Menschen in den Überschwemmungsgebieten so rasch und unbürokratisch wie möglich wieder zur Normalität zurückkommen. Wer rasch hilft, hilft doppelt."
(c) APA (Roland Schlager)

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