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Nach Übergriffen: Run auf "kleinen Waffenschein" in Köln

Polizei vor dem Kölner Hauptbahnhof, wo sich die Übergriffe ereigneten
Polizei vor dem Kölner Hauptbahnhof, wo sich die Übergriffe ereignetenimago/Ralph Peters
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Seit Silvester steigen die Anträge in Köln rasant an. Ein Hinweis auf der Homepage der Polizei löste heftige Debatten aus.

Die Kölner Polizei sieht sich mit einer ungewöhnlich großen Anzahl an Anträgen für den "kleinen Waffenschein" konfrontiert. Dies berichtete der "Spiegel". Der "kleine Waffenschein" gilt etwa für Schreckschuss- oder Reizstoffwaffen. Die Anfragen kamen nicht nur aus Köln, sondern auch aus den umliegenden Wohngebieten.

Auf ihrer Facebook-Seite hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass ein solcher Antrag bei der Behörde des jeweiligen Wohnorts zu stellen sei. Der Hinweis löste eine heftige Debatte in den sozialen Netzwerken aus.

"Traurig aber wahr wir fühlen uns in unserem eigenen Land ohne Waffe nicht mehr sicher.", schreibt ein Nutzer auf Facebook. Ein anderer Bürger äußerte seine Bedenken über die hohe Anzahl der Anträge: "Besorgte Bürger, die sich Waffen besorgen, um es besorgt den Ausländern zu besorgen. Genau das macht mir Angst."

Auch die Kölner Polizei wurde aber heftig kritisiert. "Vielleicht werben Sie besser noch auf großflächigen Plakaten für die Bewaffnung "besorgter Bürger"! Unfassbar!", heißt es in einem Kommentar.

>>> Artikel im "Spiegel"

 

 

 

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